Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

auslecken

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung aus-le-cken
Wortzerlegung aus- lecken1
eWDG

Bedeutung

etw. aus einem Gefäß herauslecken
Beispiel:
den Zucker, Honig, Pudding (aus dem Topf, Glas) auslecken
etw. durch Lecken säubern
Beispiele:
eine Schüssel auslecken
der Hund leckt die Wunden aus
Indem er … sich die Mundwinkel ausleckte [ BecherAbschied4,71]

Verwendungsbeispiele für ›auslecken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und wenn ich biß, leckte ich nicht stets die Wunde sauber aus? [Tucholsky, Kurt: Gratulation. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke – Briefe – Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1914], S. 999]
Er leckte das Glas aus, schob die Flasche aufrecht, so dass sie nicht umkippen konnte. [Die Welt, 03.08.2001]
Lisa stand auf, nahm die leere Sektflasche, ließ den letzten Tropfen in seinen Nabel fallen und leckte ihn aus. [Jentzsch, Kerstin: Seit die Götter ratlos sind, München: Heyne 1999 [1994], S. 118]
Ein Junge, seine blaue Schuluniform ist ausgebleicht und zerschlissen, hebt einen leeren Plastikbecher vom Straßenrand auf und leckt ihn aus. [Der Tagesspiegel, 19.04.2003]
Das Kind ergreift das Butterschälchen und leckt es fast ganz aus. [Genazino, Wilhelm: Die Liebesblödigkeit, München, Wien: Carl Hanser Verlag 2005, S. 73]
Zitationshilfe
„auslecken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/auslecken>.

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