auslecken

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungaus-le-cken
Wortzerlegungaus-lecken1
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. aus einem Gefäß herauslecken
Beispiel:
den Zucker, Honig, Pudding (aus dem Topf, Glas) auslecken
etw. durch Lecken säubern
Beispiele:
eine Schüssel auslecken
der Hund leckt die Wunden aus
Indem er ... sich die Mundwinkel ausleckte [BecherAbschied4,71]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Teller lecken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›auslecken‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und wenn ich biß, leckte ich nicht stets die Wunde sauber aus?
Tucholsky, Kurt: Gratulation. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1914], S. 999
Er leckte das Glas aus, schob die Flasche aufrecht, so dass sie nicht umkippen konnte.
Die Welt, 03.08.2001
Lisa stand auf, nahm die leere Sektflasche, ließ den letzten Tropfen in seinen Nabel fallen und leckte ihn aus.
Jentzsch, Kerstin: Seit die Götter ratlos sind, München: Heyne 1999 [1994], S. 118
Ein Junge, seine blaue Schuluniform ist ausgebleicht und zerschlissen, hebt einen leeren Plastikbecher vom Straßenrand auf und leckt ihn aus.
Der Tagesspiegel, 19.04.2003
Das Kind ergreift das Butterschälchen und leckt es fast ganz aus.
Genazino, Wilhelm: Die Liebesblödigkeit, München, Wien: Carl Hanser Verlag 2005, S. 73
Zitationshilfe
„auslecken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/auslecken>, abgerufen am 18.07.2019.

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