ausleeren

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung aus-lee-ren
Wortzerlegung aus-leeren

Bedeutungsübersicht+

  1. etw. völlig leer machen
    1. [salopp, derb] ⟨sich ausleeren⟩ die große Notdurft verrichten
    2. ⟨ausgeleert⟩ leer
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. völlig leer machen
Beispiele:
umgangssprachlichden Papierkorb, den Aschenbecher ausleeren
umgangssprachlichTücher ausgeleert ... Nun zeigt her, was ihr gefunden habt [StormImmensee1,12]
salopp, derb sich ausleerendie große Notdurft verrichten
ausgeleertleer
Grammatik: im Partizip II
Beispiele:
er saß völlig ausgeleert da
Heine fühlte sich ganz erschöpft und ausgeleert [SteinbergTag243]

Thesaurus

Synonymgruppe
ausleeren · ↗ausräumen · ↗entleeren · leer machen · leer saugen · leeren

Typische Verbindungen zu ›ausleeren‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ausleeren‹.

Verwendungsbeispiele für ›ausleeren‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Kunst wird nie aufhören, aber diese Kunst ist ausgeleert, ist zu Ende.
Die Zeit, 27.05.1988, Nr. 22
Aber er saß davor, ausgeleert, schlaff, rauchte, saß, sah Bilder, arbeitete nicht.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 303
Sie nahm einen klobigen braunen Büroaschenbecher vom Tisch, leerte ihn aus.
Knef, Hildegard: Der geschenkte Gaul, Berlin: Ullstein 1999 [1970], S. 373
Und als die Magd am nächsten Tag die Asche ausleerte, fand sie ihn.
Funke, Cornelia: Tintenherz, Hamburg: Cecilie Dressler Verlag 2003, S. 440
Das könnte bedeuten, dass Agent Sauer endlich seinen toten Briefkasten ausleeren soll.
Die Welt, 25.01.2000
Zitationshilfe
„ausleeren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ausleeren>, abgerufen am 14.07.2020.

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