ausleihen

Grammatik Verb · leiht aus, lieh aus, hat ausgeliehen
Aussprache 
Worttrennung aus-lei-hen
Wortzerlegung aus-leihen
Wortbildung  mit ›ausleihen‹ als Erstglied: ↗Ausleihstation · ↗Ausleihung  ·  mit ›ausleihen‹ als Grundform: ↗Ausleihe

Bedeutungsübersicht+

  1. etw. leihen
    1. a) ⟨sich von jmdm. etw. ausleihen⟩ sich von jmdm. etw. leihen, ausborgen
    2. b) ⟨jmdm. etw. ausleihen⟩ jmdm. etw. leihen, an jmdn. etw. verborgen
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. leihen
a)
sich [Dativ] von jmdm. etw. ausleihensich von jmdm. etw. leihen, ausborgen
Beispiele:
Geld, ein Darlehen von jmdm. ausleihen
ich hatte mir von meinem Freund einen Fotoapparat ausgeliehen
wir wollen uns einen Rodelschlitten ausleihen
höchstens, daß er sich im Frühling und Herbst für ein paar Wochen ein Waisenkind ... zur Hilfe ausleiht [ Bergengr.Heiraten7]
b)
jmdm. etw. ausleihenjmdm. etw. leihen, an jmdn. etw. verborgen
Beispiele:
jmdm. eine Summe kurzfristig, langfristig, gegen Deckung ausleihen
ich habe ihm ein Buch ausgeliehen

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich etwas) ausborgen · (sich etwas) ausleihen · ↗(sich etwas) borgen · (sich etwas) leihen · ↗entlehnen  ●  ↗(sich etwas) pumpen  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
ausleihen · ↗verborgen · ↗verleihen  ●  ↗herleihen  ugs.
Synonymgruppe
(jemandem etwas) ausborgen · (jemandem etwas) ausleihen · ↗(jemandem etwas) borgen · (jemandem etwas) leihen · (jemandem etwas) leihweise zur Verfügung stellen
Assoziationen
Synonymgruppe
(etwas) ausleihen · ↗(etwas) verleihen
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›ausleihen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ausleihen‹.

Verwendungsbeispiele für ›ausleihen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber nur Bücher, die man hat, kann man auch ausleihen.
Süddeutsche Zeitung, 21.02.2003
Allerdings durfte man nicht mehr als zwei Bände gleichzeitig ausleihen.
Reich-Ranicki, Marcel: Mein Leben, Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt 1999, S. 87
Wer kein eigenes Rad mitbringt, kann an mehreren Orten eines ausleihen.
Der Tagesspiegel, 29.05.1998
Mafiose Killer werden sinnvollerweise also ausgeliehen und im ganzen Land herumgeschickt.
P. M.: Peter Moosleitners interessantes Magazin, 1985, Nr. 7
Für einen so berühmten Dichter schickte es sich freilich nicht mehr, hinter dem Ladentisch zu stehen und Bücher auszuleihen.
Duncker, Dora: Großstadt. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1900], S. 15346
Zitationshilfe
„ausleihen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ausleihen>, abgerufen am 25.09.2020.

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