Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

ausmahlen

Grammatik Verb · mahlt aus, mahlte aus, hat ausgemahlen
Worttrennung aus-mah-len
Wortzerlegung aus- mahlen
Wortbildung  mit ›ausmahlen‹ als Erstglied: Ausmahlung
eWDG

Bedeutung

Getreide zu Mehl mahlen
Beispiele:
Getreide, Korn ausmahlen
stark ausgemahlenes Mehl (= dunkles Mehl)

Verwendungsbeispiele für ›ausmahlen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es gerät somit mehr davon in das Mehl, je stärker das Getreide ausgemahlen wird. [Die Zeit, 20.04.1962, Nr. 16]
So enthält niedrig ausgemahlenes weißes Mehl, das heute bevorzugt zu Brot verbacken wird, 90 Prozent weniger B‑Vitamin als Vollkornmehl. [Die Zeit, 04.02.1980, Nr. 05]
Allerdings merkt man ihm an, dass der anstelle von Weizen verwendete Dinkel sich nicht ganz so fein ausmahlen lässt, um ein seidiges Mundgefühl hervorzurufen. [Der Tagesspiegel, 10.12.2004]
Alle europäischen Länder sollen sich dazu entschließen, Weizen zu 85 und Roggen zu 90 v. H. auszumahlen. [Die Zeit, 25.02.1946, Nr. 08]
Zitationshilfe
„ausmahlen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ausmahlen>.

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