auspfeifen

Grammatik Verb · pfeift aus, pfiff aus, hat ausgepfiffen
Aussprache 
Worttrennung aus-pfei-fen
Wortzerlegung  aus- pfeifen
eWDG

Bedeutung

jmdn., etw. durch wiederholtes, lautes Pfeifen ablehnen
Beispiele:
einen Redner, Schauspieler, Sänger auspfeifen
die Schauspieltruppe wurde ausgepfiffen
das Theaterstück, die Aufführung ist ausgepfiffen worden

Thesaurus

Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›auspfeifen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›auspfeifen‹.

Verwendungsbeispiele für ›auspfeifen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Einmal, im letzten Satz, pfiff ihn, ganz kurz, jemand aus.
Süddeutsche Zeitung, 30.06.1997
Da kommt der Mann an die Uni, in der festen Absicht, sich auspfeifen zu lassen.
o. A.: DER UNWÜRDIGE BISCHOF. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1980]
Als sie den Saal betraten, wurden sie von einem Tisch ausgepfiffen.
Engler, Wolfgang: Die Ostdeutschen, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1999], S. 309
Es ärgerte Heinz, daß sie Washington auspfeifen, über ihn lachen und ihn verhöhnen würden.
Koeppen, Wolfgang: Tauben im Gras. In: ders., Drei Romane, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1972 [1951], S. 113
Untergeordnete Schauspieler lebten von Sklavenrationen und wurden ausgepeitscht, wenn sie ausgepfiffen wurden.
Engel, Hans: Soziologie der Musik. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1965], S. 8054
Zitationshilfe
„auspfeifen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/auspfeifen>, abgerufen am 20.09.2021.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Auspfändung
auspfänden
auspfählen
auspennen
Auspendler
auspflanzen
Auspflanzung
auspflücken
auspicheln
auspinseln