Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

auspfeifen

Grammatik Verb · pfeift aus, pfiff aus, hat ausgepfiffen
Aussprache 
Worttrennung aus-pfei-fen
Wortzerlegung aus- pfeifen
eWDG

Bedeutung

jmdn., etw. durch wiederholtes, lautes Pfeifen ablehnen
Beispiele:
einen Redner, Schauspieler, Sänger auspfeifen
die Schauspieltruppe wurde ausgepfiffen
das Theaterstück, die Aufführung ist ausgepfiffen worden

Thesaurus

Typische Verbindungen zu ›auspfeifen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›auspfeifen‹.

Verwendungsbeispiele für ›auspfeifen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da kommt der Mann an die Uni, in der festen Absicht, sich auspfeifen zu lassen. [o. A.: DER UNWÜRDIGE BISCHOF. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1980]]
Sie pfeifen die Spieler aus, und wenn 1860 gewinnt, dann sagen sie, der Gegner war schlecht. [Süddeutsche Zeitung, 16.02.2001]
Einmal, im letzten Satz, pfiff ihn, ganz kurz, jemand aus. [Süddeutsche Zeitung, 30.06.1997]
Werden Sie den Kanzler nach Ihrem Treffen heute Morgen auspfeifen? [Die Welt, 29.01.2005]
Als sie den Saal betraten, wurden sie von einem Tisch ausgepfiffen. [Engler, Wolfgang: Die Ostdeutschen, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1999], S. 309]
Zitationshilfe
„auspfeifen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/auspfeifen>.

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