ausräubern

Grammatik Verb
Worttrennung aus-räu-bern
Wortzerlegung aus- räubern
Wortbildung  mit ›ausräubern‹ als Erstglied: Ausräuberung
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich etw., jmdn. ausrauben, etw. wie die Räuber plündern
Beispiele:
den Keller, Speicher ausräubern
scherzhaftjmdn. beim Kartenspiel tüchtig ausräubern
abwertendIhr Dienst am Staat besteht darin, daß sie die Provinzen … ausräubern [ Feuchtw.Tag200]

Thesaurus

Synonymgruppe
alles mitnehmen (was nicht niet- und nagelfest ist) · ausplündern · ausräubern · ausräumen · leerräumen · nichts dalassen · plündern · räubern
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›ausräubern‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ausräubern‹.

Verwendungsbeispiele für ›ausräubern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie räuberten die Kirche dreimal in den vergangenen Jahren aus. [Die Zeit, 26.09.1975, Nr. 40]
Sie stehlen uns Essen, klopfen mit ihren Schnäbeln dauernd gegen die Fenster, räubern die Abfalltonnen aus, beschmutzen das Dach. [Bild, 16.05.1998]
Diese Tüchtigkeit, Sauberkeit in vielem, eine gewisse Ehrlichkeit, nachdem die Institution ausgeräubert hat – das muß man teuer bezahlen. [Tucholsky, Kurt: An Hedwig Müller, 09.11.1935. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1935], S. 16582]
Bei ihren Sparkassentouren räuberten sie die Konten ahnungsloser Bankkunden aus. [Bild, 03.06.2004]
So wie das Warenhaus sich der Kunst bedient und sie anbietet, räubert Beat Zoderer das Warenhaus aus und bringt die Dinge zurück zur Kunst. [Süddeutsche Zeitung, 08.12.2000]
Zitationshilfe
„ausräubern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ausr%C3%A4ubern>.

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