ausrauben

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungaus-rau-ben
Wortzerlegungaus-rauben
Wortbildung mit ›ausrauben‹ als Erstglied: ↗Ausraubung
eWDG, 1967

Bedeutung

jmdm. durch Raub alles nehmen, jmdn. ausplündern
Beispiele:
den Gefangenen, einen Toten ausrauben
er ist bei Dunkelheit überfallen und (vollständig) ausgeraubt worden
fremde Länder ausrauben
etw. durch Raub leeren
Beispiele:
das Auto, die Wohnung, den Laden, die Kasse ausrauben
Weil ich eingebrochen bin / In das friedliche Land der Bauern und Arbeiter / ... / Auszurauben die Werkstätten, die Mühlen und Dammbauten [BrechtGedichte262]

Thesaurus

Synonymgruppe
ausplündern · ausrauben · herfallen über · ↗plündern
Oberbegriffe
  • marodieren · sengen und morden · sengen und plündern  ●  sengen und brennen  veraltet
Assoziationen
Synonymgruppe
ausrauben · ↗berauben · ↗bestehlen · ↗überfallen  ●  ↗abziehen  ugs. · ↗beklauen  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gangster Geldtransporter Juwelier Juweliergeschäft Juwelierladen Masken-Mann Maskenmann Maskierter Pistolen-Mann Plünderer Rentnerin Räuber Spielhall Tankstelle Taxifahrer Unbekannte betäuben erbeuten ermorden erschlagen erstechen fesseln knebeln mißhandeln niederstechen rauben vergewaltigen verprügeln zusammenschlagen überfallen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ausrauben‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er sprach sie nicht an, er raubte sie nicht aus.
Der Tagesspiegel, 06.08.2004
Beiläufig gestanden sie noch, eine Frau (67) ausgeraubt zu haben.
Bild, 19.12.2002
Wirtschaftlich haben die Deutschen das Land ausgeraubt und ihm sehr großen materiellen Schaden zugefügt.
o. A.: Vierundsechzigster Tag. Donnerstag, 21. Februar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 1077
Er habe schon einmal ein Mädchen ausgeraubt und sei alsdann von dieser angezeigt worden.
Friedländer, Hugo: Massenmörder Hugo Schenk und Genossen vor einem Wiener Ausnahmegerichtshof. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1913], S. 3440
Wenn sie einen Ort heimgesucht hatten, waren meist nur noch Steine liegengeblieben, weil alles niedergebrannt und ausgeraubt worden war.
Röhrich, Lutz: Schwede. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 20742
Zitationshilfe
„ausrauben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ausrauben>, abgerufen am 06.12.2019.

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