ausraufen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungaus-rau-fen (computergeneriert)
Wortzerlegungaus-raufen
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. (in großer Menge) ausreißen
a)
Beispiele:
jmdm., sich [Dativ] die Haare ausraufen
übertrieben man möchte sich (vor Verzweiflung, Wut) die Haare ausraufen!
b)
landschaftlich
Beispiele:
einem Vogel die Federn ausraufen
Blumen, Gras ausraufen
bildlich
Beispiel:
Daß man immer und immer wieder dieselben Fehler bekämpfen, dieselben Unkräuter ausraufen mußte! [HesseGlasperlensp.6,153]

Thesaurus

Synonymgruppe
ausjäten · ausraufen · ↗ausreißen · ↗ausrupfen · ↗auszupfen · ↗entfernen · ↗herausreißen · herausrupfen · ↗herausziehen · ↗jäten  ●  ↗(Unkraut) ziehen  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Haar raufen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ausraufen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein junger Kapellmeister dirigierte, über den sich Bülow fast die Haare ausraufte.
Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054
Manchmal ist der Job eines Pressespreches schon zum Haare ausraufen.
Süddeutsche Zeitung, 23.01.1995
Du stehst da, als wolltest du dir die Haare ausraufen.
Thelen, Albert Vigoleis: Die Insel des zweiten Gesichts, Düsseldorf: Claassen 1981 [1953], S. 199
Es war zum Haare ausraufen.
Lochner, Rudolf: Gulle, Rammkeil und Muck. In: Flieger am Feind, Gütersloh: Bertelsmann 1934 [1934], S. 210
Zitationshilfe
„ausraufen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ausraufen>, abgerufen am 16.07.2019.

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