ausrupfen

GrammatikVerb
Worttrennungaus-rup-fen
Wortzerlegungaus-rupfen
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. herausrupfen, ausreißen
Beispiele:
jmdm. ein Haar, einem Vogel Federn ausrupfen
Unkraut, ein Büschel Gras ausrupfen

Thesaurus

Synonymgruppe
ausjäten · ↗ausraufen · ↗ausreißen · ausrupfen · ↗auszupfen · ↗entfernen · ↗herausreißen · herausrupfen · ↗herausziehen · ↗jäten  ●  ↗(Unkraut) ziehen  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Büschel Feder Haar Unkraut rupfen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ausrupfen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er rupfte einen Halm aus und zerriß ihn in kleine Stücke.
Spoerl, Heinrich: Die Feuerzangenbowle, München: Piper o.J. [1933], S. 171
Denn vor lauter Liebe hat die Mutter ihrem Bärchen das Fell ausgerupft.
Bild, 23.07.2005
Weg mit der chemischen Keule, allenfalls von Hand darf man die Pflanzen ausrupfen - und dies mit einem schlechten Gewissen, bitteschön.
Die Welt, 12.06.2002
Er rupfte noch einige Federn aus und streute sie am Boden wild umher.
Winckler, Josef: Der tolle Bomberg, Rudolstadt: Greifenverl. [1956] [1922], S. 131
Wie es allen zum Opfer bestimmten Gefangenen in der Nacht vor der Opferung geschah, war auch ihnen das Kopfhaar büschelweise ausgerupft worden.
Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 133
Zitationshilfe
„ausrupfen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ausrupfen>, abgerufen am 17.07.2019.

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