Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

aussöhnen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung aus-söh-nen
eWDG

Bedeutung

jmdn., sich mit jmdm. versöhnen
Beispiele:
die Schwester hat die streitenden Brüder ausgesöhnt
sie sind endlich ausgesöhnt
jmdn. mit seinem Gegner aussöhnen
wir söhnten uns (miteinander) aus
sich ernstlich aussöhnen
sich mit seinen Feinden aussöhnen
sich mit etw. aussöhnensich mit etw. abfinden
Beispiele:
er hat sich mit der Welt, mit seinem Schicksal ausgesöhnt
Oft staunte er, wie die anderen mit ihrer gegenwärtigen Lage ganz ausgesöhnt waren [ KafkaAmerika206]

Typische Verbindungen zu ›aussöhnen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aussöhnen‹.

Verwendungsbeispiele für ›aussöhnen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Arbeit schien alle auszusöhnen, die sich immer gehackt hatten. [Marchwitza, Hans: Roheisen, Berlin: Verlag Tribüne Berlin 1955, S. 138]
Überhaupt ist für sie der Zeitpunkt gekommen, sich mit der Geschichte auszusöhnen. [Süddeutsche Zeitung, 27.09.1994]
Trotzdem haben wir uns nicht mit allen Lehrern ausgesöhnt, auch nicht nach dem letzten Bier und nicht einmal an diesem Tag. [Die Zeit, 24.11.1978, Nr. 48]
Das gilt es zu verhindern und die verfeindeten Völker auszusöhnen. [Süddeutsche Zeitung, 28.05.2003]
Man muss sie erst ausgleichen, aussöhnen, will man unbelastet weitermachen. [Die Zeit, 10.06.2007, Nr. 24]
Zitationshilfe
„aussöhnen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/auss%C3%B6hnen>.

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