Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

ausschütteln

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung aus-schüt-teln
Wortzerlegung aus- schütteln
eWDG

Bedeutung

etw. aus etw. herausschütteln
a)
etw. durch Schütteln aus etw. entfernen
Beispiel:
den Staub ausschütteln
b)
etw. durch Schütteln säubern
Beispiel:
die Decke, das Staubtuch ausschütteln

Thesaurus

Synonymgruppe
(etwas) hin- und herschlackern · ausschlackern · ausschlenkern · ausschütteln

Typische Verbindungen zu ›ausschütteln‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ausschütteln‹.

Verwendungsbeispiele für ›ausschütteln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber vielleicht habe ich zu schnell geblättert, und ich schüttle sie alle aus. [Die Zeit, 06.02.1978, Nr. 06]
Sie bohrte mit den Fingern darin herum und schüttelte sie aus. [Hausmann, Manfred: Abel mit der Mundharmonika. In: ders., Gesammelte Werke, Berlin: Fischer 1983 [1932], S. 110]
Die vier Frauen schnaufen einmal kräftig durch und schütteln die Beine aus. [Süddeutsche Zeitung, 13.06.2002]
Sie schaut mich seltsam an, schüttelt den Kopf und gibt mir ein Bier aus. [Süddeutsche Zeitung, 22.05.2001]
Ich kann die Beine ausschütteln, und wenn ich mich zusammenfalte, zeigt der Tacho enorme 75 an. [Süddeutsche Zeitung, 10.06.1997]
Zitationshilfe
„ausschütteln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aussch%C3%BCtteln>.

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