Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

ausschlafen

Grammatik Verb · schläft aus, schlief aus, hat ausgeschlafen
Aussprache 
Worttrennung aus-schla-fen
Wortzerlegung aus- schlafen
Wortbildung  mit ›ausschlafen‹ als Grundform: ausgeschlafen  ·  formal verwandt mit: unausgeschlafen

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. ⟨(sich) ausschlafen⟩ bis zur Genüge schlafen
  2. 2. ...
eWDG

Bedeutungen

1.
(sich) ausschlafenbis zur Genüge schlafen
Beispiele:
(sich) einmal gründlich, ordentlich, richtig ausschlafen
er hatte noch nicht völlig ausgeschlafen
gut, schlecht ausgeschlafen sein
2.
Beispiel:
seinen Rausch ausschlafen (= durch Schlafen wieder nüchtern werden)

Typische Verbindungen zu ›ausschlafen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ausschlafen‹.

Verwendungsbeispiele für ›ausschlafen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Da schlief er seinen Rausch aus – in einem fremden Auto. [Die Welt, 04.01.2002]
Denn der Tag wird anstrengend werden, und er hatte sich vorgenommen, gut auszuschlafen. [Feuchtwanger, Lion: Die Geschwister Oppermann, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1933], S. 5]
Um halb 21.30 Uhr möchte ich im Bett liegen, sonst habe ich nicht ausgeschlafen. [Brief von Irene G. an Ernst G. vom 03.11.1940, Feldpost-Archive mkb-fp-0270]
Wenn wir gewusst hätten, dass es erst nach 13 Uhr losgeht, hätten wir wenigstens ausschlafen können. [Bild, 05.05.2001]
Der Vater hackte Holz, die Mutter stapelte Holz, Paul schlief aus. [Der Tagesspiegel, 20.03.2004]
Zitationshilfe
„ausschlafen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ausschlafen>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
ausschlacken
ausschlachten
ausschirren
ausschimpfen
ausschildern
ausschlagen
ausschlaggebend
ausschlappen
ausschleichen
ausschleifen