ausschlafen

GrammatikVerb · schläft aus, schlief aus, hat ausgeschlafen
Aussprache
Worttrennungaus-schla-fen
Wortzerlegungaus-schlafen
Wortbildung mit ›ausschlafen‹ als Grundform: ↗ausgeschlafen  ·  formal verwandt mit: ↗unausgeschlafen
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
(sich) ausschlafenbis zur Genüge schlafen
Beispiele:
(sich) einmal gründlich, ordentlich, richtig ausschlafen
er hatte noch nicht völlig ausgeschlafen
gut, schlecht ausgeschlafen sein
2.
Beispiel:
seinen Rausch ausschlafen (= durch Schlafen wieder nüchtern werden)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Alkoholrausch Betrunkener Bett Jetlag Kater Lange Morgen Rausch Ruhe Vollrausch Zelle ausruhen du einmal endlich entspannen erstmal frühstücken gern gründlich lange lieber mal morgen morgens ordentlich richtig schlafen sonntags wenigstens

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ausschlafen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Vater hackte Holz, die Mutter stapelte Holz, Paul schlief aus.
Der Tagesspiegel, 20.03.2004
Wenn wir gewusst hätten, dass es erst nach 13 Uhr losgeht, hätten wir wenigstens ausschlafen können.
Bild, 05.05.2001
Ich schlief gern mit ihm, wir kamen, wie man so sagt, im Bett gut miteinander aus.
Hein, Christoph: Drachenblut, Darmstadt: Luchterhand 1983 [1982], S. 70
Um halb 21.30 Uhr möchte ich im Bett liegen, sonst habe ich nicht ausgeschlafen.
Brief von Irene G. an Ernst G. vom 03.11.1940, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Denn der Tag wird anstrengend werden, und er hatte sich vorgenommen, gut auszuschlafen.
Feuchtwanger, Lion: Die Geschwister Oppermann, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1933], S. 5
Zitationshilfe
„ausschlafen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ausschlafen>, abgerufen am 08.12.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
ausschlacken
Ausschlachtung
ausschlachten
ausschirren
ausschimpfen
Ausschlag
ausschlagen
ausschlaggebend
Ausschlagwinkel
ausschlämmen