ausschmieren

GrammatikVerb
Worttrennungaus-schmie-ren (computergeneriert)
Wortzerlegungaus-schmieren
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
a)
durch Schmieren innen gänzlich mit etw. bedecken
b)
mit einer schmierfähigen Masse ausfüllen
2.
umgangssprachlich übers Ohr hauen, hereinlegen, prellen
3.
umgangssprachlich verraten
4.
landschaftlich, umgangssprachlich schelten; jmdm. die Meinung sagen
5.
umgangssprachlich durch Schmieren löschen, unkenntlich machen

Typische Verbindungen
computergeneriert

schmieren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ausschmieren‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei schneller Rotation der Scheibe schmiert der Tropfen zu einem dünnen Film aus.
Der Tagesspiegel, 23.09.2003
Jeder wollte den anderen in bösartiger Weise übervorteilen und ausschmieren.
Süddeutsche Zeitung, 05.05.1997
Ausgerechnet einen Polizisten in Zivil wollten zwei sizilianische Betrüger ausschmieren.
Süddeutsche Zeitung, 20.10.1995
Ein Teil der Fenster in den Baracken wurde mit Papier verklebt und die Ritzen mit Lehm ausgeschmiert.
Konsalik, Heinz G.: Der Arzt von Stalingrad, Hamburg: Dt. Hausbücherei 1960 [1956], S. 127
Das menschliche Auge erkennt Helligkeitsschwankungen deutlicher als Farbunterschiede - daher kann man die Chrominanz-Signale zur Bandbreitenersparnis etwas ausschmieren.
C't, 2000, Nr. 13
Zitationshilfe
„ausschmieren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ausschmieren>, abgerufen am 19.08.2018.

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