aussegnen

GrammatikVerb · segnet aus, segnete aus, hat ausgesegnet
Aussprache
Worttrennungaus-seg-nen (computergeneriert)
Wortzerlegungaus-segnen
Wortbildung mit ›aussegnen‹ als Erstglied: ↗Aussegnung
eWDG, 1967

Bedeutung

Religion jmdm., einer Sache den Segen erteilen
a)
jmdm. den letzten Segen vor der Bestattung erteilen
Beispiel:
den Verstorbenen aussegnen
b)
Religion jmdm. den Muttersegen erteilen
Beispiel:
eine Wöchnerin aussegnen
etw. weihen
Beispiel:
ein Krankenhaus aussegnen

Typische Verbindungen
computergeneriert

segnen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aussegnen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der Kirche wurde schon die Mutter des Modeschöpfers ausgesegnet.
Bild, 18.01.2005
Er läßt sie von einem fetten Bischof aussegnen: 'Die Wahrheit ist tot.
Süddeutsche Zeitung, 30.03.1996
Kein Kirchbuch verzeichnet seinen Namen, kein Geistlicher, der ihn ausgesegnet hätte.
Die Zeit, 06.06.1997, Nr. 24
Zum Zeichen für die Hoffnung auf Frieden und Freiheit segnete der König neun Schildkröten und setzte sie in einem See aus.
Süddeutsche Zeitung, 02.09.1997
Gestern morgen wurde der Anwalt in der Waldfriedhofskapelle Grünwald ausgesegnet.
Bild, 23.08.1997
Zitationshilfe
„aussegnen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aussegnen>, abgerufen am 05.12.2019.

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