aussparen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungaus-spa-ren (computergeneriert)
Wortzerlegungaus-sparen
Wortbildung mit ›aussparen‹ als Erstglied: ↗Aussparung
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
einen Raum, eine Fläche für etw. freilassen
Beispiele:
im Text wurde der Raum für eine Reproduktion ausgespart
der Rasen wurde ausgespart
In der Frontwand war das Feuerloch ausgespart [L. Frank2,237]
2.
etw., jmdn. auslassen, übergehen
Beispiele:
dieses Thema war bewusst ausgespart worden
dieser Schriftsteller besitzt die Fähigkeit des Aussparens und der Konzentration auf das Wesentliche (= dieser Schriftsteller besitzt die Fähigkeit des Weglassens und der Konzentration auf das Wesentliche)
Aber bei dem Sturme und Sturz der ... Fragen sparte er geflissentlich die Person Teresas aus. Sie ward übergangen [G. Hauptm.4,348]

Thesaurus

Synonymgruppe
absehen (von) · aussparen
Synonymgruppe
auslassen · aussparen · ↗fortlassen · ↗weglassen · ↗überspringen  ●  skippen  engl.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aspekt Autorin Bereich Biographie Detail Dimension Elend Fläche Kapitel Klischee Kontroverse Kürzunge Reizthema Schattenseite Streitpunkt Thema Vorgeschichte Wahlkampf ausgerechnet bewußt geflissentlich gänzlich keineswegs konsequent leider sorgfältig sparen vollkommen weitgehend wohlweislich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aussparen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Natürlich bleiben bei ihnen auch die neuesten Baumaterialien nicht ausgespart.
Die Zeit, 28.02.2011, Nr. 09
Wer die Überversorgung wirklich beseitigen will, darf politische Beamte also nicht aussparen.
Süddeutsche Zeitung, 02.12.2002
Daß die Deutschen 1871 und 1940 ebenfalls durch den Bogen marschierten, wurde taktvoll ausgespart.
K., U. von: Arc de Triomphe. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1981]
Auch die - erhaltenen - Briefe sparen meist, wenn auch nicht immer, das Gebiet des Persönlichen aus.
Hildesheimer, Wolfgang: Marbot, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1981, S. 94
Nur wenige Briefe haben wir von ihm; das Persönliche wurde wie absichtlich ausgespart, als bliebe keine Zeit dafür.
Borst, Arno: Religiöse und geistige Bewegungen im Hochmittelalter. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 7719
Zitationshilfe
„aussparen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aussparen>, abgerufen am 10.12.2019.

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