ausspreizen

GrammatikVerb
Worttrennungaus-sprei-zen (computergeneriert)
Wortzerlegungaus-spreizen
eWDG, 1967

Bedeutung

veraltend etw. spreizen, auseinanderspreizen
Beispiel:
die Finger ausspreizen
meist im Part. Prät.
Beispiele:
sich [Dativ] mit ausgespreizten Fingern durch die Haare fahren
der kleine Junge stellte sich ihr mit ausgespreizten Beinen in den Weg

Thesaurus

Synonymgruppe
ausspreizen · ↗ausstrecken

Typische Verbindungen
computergeneriert

spreizen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ausspreizen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sogar die Dame darf das tun, doch weder Dame noch Herr darf die Beine ausspreizen.
Haluschka, Helene: Noch guter Ton? In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1938], S. 3092
Vor Kluttigs Augen spreizte er wie ein Taschenspieler die zehn Finger aus.
Apitz, Bruno: Nackt unter Wölfen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1958], S. 252
Sie läßt sich im schrägen Bogen mit halb angezogenen Schwingen in der Luft ein Stück herunterfallen und spreizt die Schwanzfedern aus.
Lucanus, Friedrich von: Im Zauber des Tierlebens, Berlin: Wegweiser-Verl. 1926 [1926], S. 105
Während sich diese Struktur in den anderen großen Industrieländern unter dem Einfluss der internationalen Niedriglohnkonkurrenz immer weiter ausspreizte, blieb sie bei uns starr.
Die Zeit, 05.01.2007, Nr. 05
Zitationshilfe
„ausspreizen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ausspreizen>, abgerufen am 21.10.2019.

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