aussprengen

GrammatikVerb
Worttrennungaus-spren-gen (computergeneriert)
Wortzerlegungaus-sprengen2
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

a)
versprühen
b)
ganz und gar mit etw. besprengen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

sprengen · aussprengen · besprengen · versprengen · zersprengen
sprengen Vb. ‘galoppieren, mit Wasser (be)spritzen, durch Sprengstoff bersten lassen, mit Gewalt auseinandertreiben’, ahd. sprengen ‘verbreiten, bespritzen, beflecken’ (8. Jh.), mhd. sprengen ‘(das Pferd) springen lassen, galoppieren, (be)spritzen, streuen, (mit Farbe) sprenkeln’, mnd. sprengen, mnl. sprenghen, nl. sprengen, aengl. sprengan, anord. sprengja, schwed. spränga (germ. *sprangijan) ist Kausativum (eigentlich ‘springen machen’) zu dem unter ↗springen (s. d.) behandelten starken Verb. aussprengen Vb. ‘ver-, bespritzen, (ein Gerücht) verbreiten, zu Pferde galoppierend ausreiten’ (16. Jh.), ‘(mit Pulver, Dynamit, Gewalt) auseinandertreiben, beseitigen’ (17. Jh.). besprengen Vb. ‘(mit Wasser) bespritzen’, ahd. bisprengen ‘beflecken’ (8. Jh.), mhd. besprengen. versprengen Vb. ‘auseinanderjagen, in verschiedene Richtungen in die Flucht treiben, verspritzen’ (16. Jh.). zersprengen Vb. ‘mit Gewalt, mit Sprengstoff auseinandertreiben, zerstören’, mhd. zersprengen ‘zerspringen machen, zerstreuen’.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gerücht sprengen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aussprengen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Franzosen ziehen sich nachts in ihre Stützpunkte zurück; dann verminen wir die Straßen, sprengen Brücken und heben Posten aus.
Die Zeit, 03.06.1954, Nr. 22
Er räucherte das Zimmer mit Reckholder, Thymian, sprengte Rosenwasser aus.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das dritte Reich des Paracelsus, München: J. F. Lehmanns 1964 [1925], S. 992
Als Herr Felician zwischen den Betstühlen hinschritt und segnend das Weihwasser aussprengte, waren schon alle Plätze besetzt.
Ganghofer, Ludwig: Der Dorfapostel, Stuttgart: Adolf Bonz 1917 [1900], S. 238
In einer Schleife der Angara, in der Nähe einer tosenden Stromschnelle war das künftige Bett des Flusses ausgesprengt worden.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 762
Das Blut des Stieres wird über die Mithrasgläubigen ausgesprengt, die dadurch geweiht werden und Anwartschaft auf das Heil erlangen.
Baus, Karl: Von der Urgemeinde zur frühchristlichen Großkirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 412
Zitationshilfe
„aussprengen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aussprengen#1>, abgerufen am 24.10.2019.

Weitere Informationen …

aussprengen

GrammatikVerb
Worttrennungaus-spren-gen (computergeneriert)
Wortzerlegungaus-sprengen1
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

a)
durch Sprengung beseitigen
b)
durch Sprengung herstellen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

sprengen · aussprengen · besprengen · versprengen · zersprengen
sprengen Vb. ‘galoppieren, mit Wasser (be)spritzen, durch Sprengstoff bersten lassen, mit Gewalt auseinandertreiben’, ahd. sprengen ‘verbreiten, bespritzen, beflecken’ (8. Jh.), mhd. sprengen ‘(das Pferd) springen lassen, galoppieren, (be)spritzen, streuen, (mit Farbe) sprenkeln’, mnd. sprengen, mnl. sprenghen, nl. sprengen, aengl. sprengan, anord. sprengja, schwed. spränga (germ. *sprangijan) ist Kausativum (eigentlich ‘springen machen’) zu dem unter ↗springen (s. d.) behandelten starken Verb. aussprengen Vb. ‘ver-, bespritzen, (ein Gerücht) verbreiten, zu Pferde galoppierend ausreiten’ (16. Jh.), ‘(mit Pulver, Dynamit, Gewalt) auseinandertreiben, beseitigen’ (17. Jh.). besprengen Vb. ‘(mit Wasser) bespritzen’, ahd. bisprengen ‘beflecken’ (8. Jh.), mhd. besprengen. versprengen Vb. ‘auseinanderjagen, in verschiedene Richtungen in die Flucht treiben, verspritzen’ (16. Jh.). zersprengen Vb. ‘mit Gewalt, mit Sprengstoff auseinandertreiben, zerstören’, mhd. zersprengen ‘zerspringen machen, zerstreuen’.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gerücht sprengen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aussprengen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Franzosen ziehen sich nachts in ihre Stützpunkte zurück; dann verminen wir die Straßen, sprengen Brücken und heben Posten aus.
Die Zeit, 03.06.1954, Nr. 22
Er räucherte das Zimmer mit Reckholder, Thymian, sprengte Rosenwasser aus.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das dritte Reich des Paracelsus, München: J. F. Lehmanns 1964 [1925], S. 992
Als Herr Felician zwischen den Betstühlen hinschritt und segnend das Weihwasser aussprengte, waren schon alle Plätze besetzt.
Ganghofer, Ludwig: Der Dorfapostel, Stuttgart: Adolf Bonz 1917 [1900], S. 238
In einer Schleife der Angara, in der Nähe einer tosenden Stromschnelle war das künftige Bett des Flusses ausgesprengt worden.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 762
Das Blut des Stieres wird über die Mithrasgläubigen ausgesprengt, die dadurch geweiht werden und Anwartschaft auf das Heil erlangen.
Baus, Karl: Von der Urgemeinde zur frühchristlichen Großkirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 412
Zitationshilfe
„aussprengen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aussprengen#2>, abgerufen am 24.10.2019.

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