Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

auswellen

Grammatik Verb · wellt aus, wellte aus, hat ausgewellt
Aussprache [ˈaʊ̯svɛlən]
Worttrennung aus-wel-len
Wortzerlegung aus- wellen
DWDS-Vollartikel

Bedeutung

besonders D-Südwest , oft D-Südost jmd. wellt etw. ausein Nudelholz (oder einen anderen runden Gegenstand) über den Teig rollen und dabei Druck ausüben, damit der Teig o. Ä. flach und dünn wird (und oft eine bestimmte Form bekommt)
Synonym zu ausrollen (2)
Beispiele:
[Rezept:] Auf einer bemehlten Arbeitsfläche jede Portion zu runden, sehr dünnen Teigplatten auswellen. [Mittelbayerische, 08.03.2019]
[Rezept:] Mürbteig dünn auswellen und Kreise mit einem Durchmesser von 5 Zentimeter ausstechen. [Münchner Merkur, 24.12.2018]
Der Teig wird mit einem schmalen türkischen Nudelholz hauchdünn ausgewellt, in kleine Quadrate geschnitten, mit Füllung belegt und zu winzigen Täschchen geformt. [Aachener Zeitung, 01.09.2017]
Während […] die Seniorinnen, […], in der Küche Zwetschgen entsteinen, Äpfel schälen und Zwiebeln für die Weiterverarbeitung vorbereiten, wird in der Backstube der Hefeteig geknetet und ausgewellt […]. [Südkurier, 15.08.2017]
Nachdem der Teig ein zweites Mal eine halbe Stunde gegangen ist, wird er etwa fingerdick ausgewellt und mit einem Backrädchen zu Rauten geschnitten. [Südkurier, 25.02.2017]
Den Teig zwischen zwei Stück Backpapier legen, etwa einen halben Zentimeter dick zu einem Rechteck auswellen, an den Rändern gerade beschneiden und dann in circa vier Zentimeter breite Streifen schneiden. [Rhein-Zeitung, 12.12.2017]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„auswellen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/auswellen>.

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