Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

auswerten

Grammatik Verb · wertet aus, wertete aus, hat ausgewertet
Aussprache 
Worttrennung aus-wer-ten
Wortzerlegung aus- werten
Wortbildung  mit ›auswerten‹ als Erstglied: Auswerter · Auswerteverfahren · auswertbar
eWDG

Bedeutung

etw. nutzbar machen, verwerten
Beispiele:
Vorschläge, Erfahrungen, Berichte, Ergebnisse auswerten
eine Statistik, Umfrage auswerten
etw. gut, gewissenhaft, statistisch für eine Arbeit auswerten

Thesaurus

Synonymgruppe
analysieren · auswerten · untersuchen

Typische Verbindungen zu ›auswerten‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›auswerten‹.

Verwendungsbeispiele für ›auswerten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Kontrolle allein reicht nicht aus, wenn es an der Kraft fehlt, ihre Ergebnisse organisatorisch auszuwerten. [Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 651]
Was ist über die geschichtliche Situation zu ermitteln, in die hinein das G. gesprochen ist, und wie ist sie auszuwerten? [Frör, K.: Gleichnis und Parabel. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 9695]
Ziel ist es, alle Daten aus einem gemeinsamen Pool auswerten zu können. [C’t, 2001, Nr. 24]
Die Regierung, die dieses kostbare Material in Händen hat, wertet es nicht voll aus. [Tucholsky, Kurt: Schuldbuch. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke – Briefe – Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1919], S. 9333]
Freilich hätte L. das von ihm aufbereitete Material noch mehr auswerten können. [Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1936, S. 1021]
Zitationshilfe
„auswerten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/auswerten>.

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