auswetzen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungaus-wet-zen (computergeneriert)
Wortzerlegungaus-wetzen
eWDG, 1967

Bedeutung

eine Scharte auswetzeneinen Schaden wiedergutmachen
Beispiele:
sie hatten die Scharte bald, restlos, glänzend ausgewetzt
Aber Herr Pfarrer Lüdecke glaubt eine Niederlage auswetzen zu müssen [A. ZweigGrischa269]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Landtagswahl Scharte Schlappe Schmach unbedingt wetzen wieder

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›auswetzen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zum anderen hat er diesen Fehler erkannt und versucht nun, ihn auszuwetzen.
Süddeutsche Zeitung, 27.03.2002
Da, war ich mir sicher, würde ich die Scharte wieder auswetzen.
Der Tagesspiegel, 22.02.2002
Frankreich hofft mit der ganzen Kraft einer alten soldatischen Nation, die Scharte von 1870 auszuwetzen.
o. A.: Der große Krieg - Eine Chronik von Tag zu Tag, (1914) Nr. 10, S. 6137
Warum schämt man sich bei uns der Arbeit, warum gibt unser Vaterland so gar keine Chance, einen begangenen Fehler auszuwetzen, und einem Offizier am allerwenigsten?
Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054
Ich sei auch überzeugt, daß Österreich dasselbe tun werde, sobald es die Niederlage und Blamage des vorigen Jahres auswetzen könne.
Bebel, August: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 3872
Zitationshilfe
„auswetzen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/auswetzen>, abgerufen am 25.08.2019.

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