bäh

GrammatikAusruf
Herkunftlautnachahmend
Wortbildung mit ›bäh‹ als Grundform: ↗bähen
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich bezeichnet das Blöken der Schafe
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

bähen2 · bäh
bähen2 Vb. ‘blöken wie ein Schaf’ (19. Jh.), abgeleitet von lautnachahmendem bäh Interjektion für den Schafslaut (18. Jh., neben häufigerem ↗mäh, s. d.; vgl. kindersprachliches Bählamm). Öfter jedoch steht bäh als Lautgebärde der Schadenfreude und des Abscheus, indem der anlautende Labial verachtendes Blasen symbolisiert.
Zitationshilfe
„bäh“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/b%C3%A4h#1>, abgerufen am 29.03.2020.

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bäh

GrammatikAusruf
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich drückt Geringschätzung aus
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

bähen2 · bäh
bähen2 Vb. ‘blöken wie ein Schaf’ (19. Jh.), abgeleitet von lautnachahmendem bäh Interjektion für den Schafslaut (18. Jh., neben häufigerem ↗mäh, s. d.; vgl. kindersprachliches Bählamm). Öfter jedoch steht bäh als Lautgebärde der Schadenfreude und des Abscheus, indem der anlautende Labial verachtendes Blasen symbolisiert.
Zitationshilfe
„bäh“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/b%C3%A4h#2>, abgerufen am 29.03.2020.

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