böllern

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungböl-lern
eWDG, 1967

Bedeutung

krachend schießen
Beispiel:
Später ... knatterte und böllerte es bei jedem Dorf in den Schießständen [DürrenmattVersprechen152]

Verwendungsbeispiele für ›böllern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Den ganzen Nachmittag und Abend böllerte es noch die Täler und Dörfer entlang.
Klabund: Der Marketenderwagen. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1918], S. 2324
Aber die Berchtesgadener ließen sich davon nicht abschrecken und böllerten auch während der Aufklärung weiter, als man alles Brauchtum ausrotten wollte.
o. A. [cu]: Berchtesgadener Weihnachtsschießen. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1982]
Ein Feuerwerk haben sie gemacht und gesungen und geböllert und die Hand aufs Herz gelegt und Reden gehalten.
Der Tagesspiegel, 15.07.2001
Statt stillzuhalten, um wenigstens den bisherigen Schaden zu begrenzen, wird in blinder Rechthaberei weiter geböllert.
Die Zeit, 06.10.1972, Nr. 40
Man darf den Mut und das Gottvertrauen nicht verlieren, auch wenn die Maschinengewehre noch so böllern und die Bomben und Granaten krachen.
Brief von Soldat K. H. vom 27.10.1942. In: Ortwin Buchbender u. Reinhold Sterz (Hgg.), Das andere Gesicht des Krieges, München: Beck, 1982, S. 92
Zitationshilfe
„böllern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/b%C3%B6llern>, abgerufen am 05.04.2020.

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