büffeln

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung büf-feln
Wortbildung  mit ›büffeln‹ als Letztglied: ↗einbüffeln  ·  mit ›büffeln‹ als Grundform: ↗Büffelei
eWDG

Bedeutung

salopp (etw.) angestrengt und ausdauernd (oft stumpfsinnig) lernen, pauken
Beispiele:
Grammatik, Geschichtszahlen, Latein, physikalische Lehrsätze büffeln
für sein Abitur, Examen büffeln
dann habe ich sechs Jahre gebüffelt, um einen Beruf zu bekommen [ BöllHaus250]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

büffeln Vb. ‘hart arbeiten, angestrengt lernen’, Intensivbildung (püflen, 16. Jh., büffeln, 18. Jh.) zu frühnhd. büffen ‘schlagen, stoßen’ (s. ↗puffen), die in volksetymologischer Anlehnung an Büffel den Sinn ‘wie ein Büffel arbeiten’ gewinnt (vgl. buͤffel erbeit ‘harte, schwere Arbeit’, Luther 1532; s. auch ↗ochsen).

Typische Verbindungen zu ›büffeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›büffeln‹.

Verwendungsbeispiele für ›büffeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Einen Monat lang pro Tag zehn Minuten zu büffeln bringt mehr als an einem Tag fünf Stunden.
Die Zeit, 17.07.2012, Nr. 26
Schätzungen zufolge büffeln weltweit 350000 Studenten für den begehrten Titel.
Süddeutsche Zeitung, 28.06.2003
Hier haben sie gebüffelt, waren verliebt und heimwehkrank, verzagt und fröhlich.
Heller, Gisela: Märkischer Bilderbogen, Berlin: Berlin Verlag der Nation 1978, S. 102
Die Jahre, in denen man gern lernt, - büffelt, - waren eben vorbei.
Meisel-Hess, Grete: Die Intellektuellen. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 10964
Zitationshilfe
„büffeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/b%C3%BCffeln>, abgerufen am 13.04.2021.

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