Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

balladenhaft

Grammatik Adjektiv
Worttrennung bal-la-den-haft
Wortzerlegung Ballade -haft
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

in der Art einer Ballade

Verwendungsbeispiele für ›balladenhaft‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Abrupt und zu vorhersehbar wechseln langsame, balladenhafte Stücke mit rockigen. [Der Tagesspiegel, 11.07.1997]
Daß die drei Akte in pausenlosen anderthalb Stunden balladenhaft abrollen, wirkt dem nicht genug entgegen. [Süddeutsche Zeitung, 20.04.1994]
Auch die Folklore zog ihn mit ihrer balladenhaften, geheimnisvollen Seite an. [Ujfalussy, József: Kósa. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1958], S. 33367]
Im späteren Mittelalter tritt dann der Volksgesang in lyrischen und balladenhaften Gedichten massenhaft hervor, vom fünfzehnten Jahrhundert an auch in der Form des vierstimmigen Gesanges. [Fischer, Hermann: Grundzüge der Deutschen Altertumskunde, Leipzig: Quelle & Meyer 1917 [1908], S. 98]
Sie fällt bereits in seinen Frühwerken auf und äußert sich in chromatischen Spannungen rezitativischer Rhythmik und balladenhafter Fantasie‑Formen. [Ujfalussy, József: Mihály. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1961], S. 34840]
Zitationshilfe
„balladenhaft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/balladenhaft>.

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