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batiken

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung ba-ti-ken
eWDG

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von Batik (1)
Beispiele:
sie hat die Decke selbst gebatikt
gebatikte Stoffe, Vorhänge
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Batik · batiken
Batik f. m. auf Djawa (Java) heimische Technik, unter Verwendung von Wachs Stoffe bunt zu mustern; dann mittels dieser Technik gemusterter Stoff. Mal. batik ‘gesprenkelt’ gelangt über nl. batik m. ‘gebatiktes Tuch’ um 1900 ins Dt. und in andere europ. Sprachen. – batiken Vb. ‘unter Verwendung von Wachs bunt färben’ (20. Jh.).

Typische Verbindungen zu ›batiken‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›batiken‹.

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Verwendungsbeispiele für ›batiken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im Internat wird gesponnen und gestrickt, gebatikt und getöpfert, gemalt, gehämmert und geleimt. [Die Zeit, 29.04.1983, Nr. 18]
Da waren die Hosen bunt und weit, die Stoffe gebatikt, die Gürtel breit. [Süddeutsche Zeitung, 16.10.2000]
Schlichte, schöne Baumwolldecken – auch von Hand gebatikt – gibt es zum Beispiel im »Dritte‑Welt‑Laden« an der Gedächtniskirche. [Der Tagesspiegel, 19.09.2001]
Und ein Mitarbeiter der Firma bediente in einem Lumberanzug aus Waschleder, ganz und gar himmelblau und weiß gebatikt. [Die Zeit, 23.10.1970, Nr. 43]
Zitationshilfe
„batiken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/batiken>.

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