batiken

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungba-ti-ken
eWDG, 1967

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von Batik (Lesart 1)
Beispiele:
sie hat die Decke selbst gebatikt
gebatikte Stoffe, Vorhänge
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Batik · batiken
Batik f. m. auf Djawa (Java) heimische Technik, unter Verwendung von Wachs Stoffe bunt zu mustern; dann mittels dieser Technik gemusterter Stoff. Mal. batik ‘gesprenkelt’ gelangt über nl. batik m. ‘gebatiktes Tuch’ um 1900 ins Dt. und in andere europ. Sprachen. batiken Vb. ‘unter Verwendung von Wachs bunt färben’ (20. Jh.).

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im Internat wird gesponnen und gestrickt, gebatikt und getöpfert, gemalt, gehämmert und geleimt.
Die Zeit, 29.04.1983, Nr. 18
Da waren die Hosen bunt und weit, die Stoffe gebatikt, die Gürtel breit.
Süddeutsche Zeitung, 16.10.2000
Schlichte, schöne Baumwolldecken - auch von Hand gebatikt - gibt es zum Beispiel im "Dritte-Welt-Laden" an der Gedächtniskirche.
Der Tagesspiegel, 19.09.2001
Und ein Mitarbeiter der Firma bediente in einem Lumberanzug aus Waschleder, ganz und gar himmelblau und weiß gebatikt.
Die Zeit, 23.10.1970, Nr. 43
Zitationshilfe
„batiken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/batiken>, abgerufen am 16.07.2019.

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