beäugeln

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbe-äu-geln
Grundformäugeln
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich jmdn., etw. (verstohlen, heimlich) wiederholt ansehen
Beispiel:
[der Star] beugte sich noch einmal weit ins Zimmer herein, um uns zu beäugeln [LöscherAlles Getrennte376]
umgangssprachlich, scherzhaft
Beispiele:
jmdn. wohlgefällig, von allen Seiten beäugeln
etw. genau, prüfend beäugeln
einen Schatz, Schmuck, ein Bild beäugeln
er beäugelte den Dukaten in der flachen Hand [E. T. A. Hoffm.Elixiere2,111]

Verwendungsbeispiel für ›beäugeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie beäugelte jetzt von oben herab abwechselnd den Amtsrichter und Gerhart.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 05.03.1903
Zitationshilfe
„beäugeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/be%C3%A4ugeln>, abgerufen am 02.04.2020.

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