be-

GrammatikAffix
Wortbildung mit ›be-‹ als Erstglied: ↗bearbeiten · ↗beatmen · ↗beauskunften · ↗beballern · ↗bebauen1 · ↗bebauen2 · ↗bebrüten · ↗bedecken · ↗bedenken · ↗bedeuten · ↗bedichten · ↗bedienen · ↗bedrohen · ↗bedrucken · ↗bedrängen · ↗bedrücken · ↗beduseln · ↗beeifern · ↗beerben · ↗beerden · ↗befahren1 · ↗befassen · ↗befingern · ↗befliegen · ↗befolgen · ↗beforschen · ↗befragen · ↗befressen · ↗befreunden · ↗befunken · ↗befördern · ↗befühlen · ↗befüllen · ↗begasen · ↗begehen · ↗begeifern · ↗begießen · ↗beglotzen · ↗begraben · ↗begrabschen · ↗begrapschen · ↗begreifen · ↗begrinsen · ↗begründen · ↗begucken · ↗behacken · ↗behalten · ↗behandeln · ↗behauchen · ↗behauen · ↗beheben · ↗beheizen · ↗behelfen · ↗behelmen · ↗beherrschen · ↗behindern · ↗behobeln · ↗behämmern · ↗behängen · ↗behäufeln · ↗behüten · ↗beimpfen · ↗beirren · ↗bejagen · ↗bejammern · ↗bekakeln · ↗bekiffen · ↗beklagen · ↗beklatschen2 · ↗beklatschen1 · ↗bekleben · ↗bekleckern · ↗bekleiden · ↗beklemmen · ↗beklieren · ↗beklopfen · ↗beklönen · ↗beknabbern · ↗bekochen · ↗bekohlen · ↗bekommen · ↗bekomplimentieren · ↗bekotzen · ↗bekrabbeln · ↗bekratzen · ↗bekriechen · ↗bekritzeln · ↗bekucken · ↗bekämpfen · ↗bekümmern · ↗beküssen · ↗belabern · ↗belachen · ↗belackmeiern · ↗beladen1 · ↗belassen · ↗belatschen · ↗belauern · ↗belaufen1 · ↗belauschen · ↗belecken · ↗belegen · ↗belehnen · ↗belehren · ↗belernen · ↗beleuchten · ↗beliefern · ↗belobhudeln · ↗belächeln · ↗belüften · ↗belügen · ↗bemachen · ↗bemalen · ↗bemeckern · ↗bemeistern · ↗bemerken · ↗bemessen · ↗bemisstrauen · ↗bemopsen · ↗bemustern · ↗bemühen · ↗benennen · ↗benetzen · ↗benutzen · ↗benähen · ↗benässen · ↗benörgeln · ↗bepacken · ↗bepflanzen · ↗bepflastern · ↗bepicken · ↗bepinkeln · ↗bepinseln · ↗bepissen · ↗beplauschen · ↗bepudern · ↗beranken · ↗beraten · ↗berauben · ↗berechnen · ↗bereden · ↗beregnen · ↗bereisen · ↗bereiten2 · ↗berennen · ↗beriechen · ↗berieseln · ↗berufen1 · ↗beräumen · ↗berühren · ↗berüsten · ↗besabbeln · ↗besabbern · ↗besaufen · ↗beschaffen1 · ↗beschauen · ↗bescheinen · ↗bescheißen · ↗beschenken · ↗beschicken · ↗beschießen · ↗beschimpfen · ↗beschlafen · ↗beschlagen1 · ↗beschleichen · ↗beschließen · ↗beschmeißen · ↗beschmieren · ↗beschmuddeln · ↗beschnacken · ↗beschneiden · ↗beschnobern · ↗beschnüffeln · ↗beschranken · ↗beschreiben · ↗beschreien · ↗beschreiten · ↗beschuhen · ↗beschulen · ↗beschwatzen · ↗beschwätzen · ↗beschwören · ↗beschädigen · ↗beschämen · ↗beschütten · ↗besehen · ↗besetzen · ↗besieben · ↗besiedeln · ↗besiegen · ↗besingen · ↗besinnen · ↗bespannen · ↗bespeien · ↗bespicken · ↗bespiegeln · ↗bespielen · ↗bespitzeln · ↗besprechen · ↗bespringen · ↗bespritzen · ↗bespülen · ↗bestaunen · ↗bestechen · ↗bestecken · ↗bestehlen · ↗besteigen · ↗besticken · ↗bestoßen · ↗bestrafen · ↗bestrahlen · ↗bestreiken · ↗bestreiten1 · ↗bestreuen · ↗bestricken1 · ↗bestricken2 · ↗bestuhlen · ↗bestärken · ↗bestäuben · ↗bestürmen · ↗bestürzen · ↗besudeln · ↗besäen · ↗besäumen · ↗betagen · ↗betakeln · ↗betanken · ↗betanzen · ↗betasten · ↗betatschen · ↗betauen · ↗betratschen · ↗betrauern · ↗betreffen · ↗betreten1 · ↗betrinken · ↗betropfen · ↗beträufeln · ↗betröpfeln · ↗betrüben · ↗betupfen · ↗bewachen · ↗bewahren · ↗bewandern · ↗bewehren · ↗beweiden · ↗beweisen · ↗bewerben · ↗bewerfen · ↗bewerkstelligen · ↗bewickeln · ↗bewilligen · ↗bewinden · ↗bewirken · ↗bewirtschaften · ↗bewuchern · ↗bewundern · ↗bewässern · ↗bezahlen · ↗bezaubern · ↗bezeichnen · ↗bezeigen · ↗bezeugen · ↗beziehen · ↗bezwingen · ↗bezähmen
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
a)
macht in Bildungen mit intransitiven Verben diese transitiv
b)
macht in Bildungen mit transitiven Verben mit Präpositionalobjekt dieses zum Akkusativobjekt
2.
drückt in Bildungen mit Substantiven oder Formen des 2. Partizips aus, dass eine Person oder Sache mit etw. versehen wird, ist
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

be- Das bis in die Gegenwart als Bildungselement untrennbarer Verben sehr produktive Präfix ahd. bi- (8. Jh.), mhd. be- (vgl. auch asächs. got. bi-, aengl. be-, bi-, mnd. mnl. nl. engl. be-) steht als Form mit Vokalkürze neben ahd. mhd. , nhd.bei (zur Etymologie s. d.); es ist zunächst Präposition, verliert aber seine Selbständigkeit bereits im Ahd., als das Adverb ahd. die präpositionale Funktion mit übernimmt. be- drückt meist Einwirkung auf einen Gegenstand aus, wobei es entsprechend der ursprünglichen lokalen Bedeutung ‘um … herum’ (so z. B. noch mhd. begraben ‘mit einem Graben umgeben’, belegen ‘einschließen’, beringen ‘umringen’) auf das Umfassende dieses Einwirkens (‘ganz und gar, völlig’) hinweist (z. B. bedrängen, bekleiden, bewaffnen); daher erhalten die Verben häufig resultativen Sinn (z. B. bedecken, bereinigen, bezwingen). Die Vorsilbe dient namentlich der Transitivierung intransitiver Verben, z. B. begehen, beleuchten, besiegen, doch können mit ihr (nach dem Muster präfigierter Denominativa wie bekränzen, beschützen) auch Verben zu Substantiven (z. B. beeinflussen, benachrichtigen, besohlen, bevölkern) oder zu Adjektiven (z. B. befähigen, beruhigen) gebildet werden. Außerdem ermöglicht sie es, Adjektive, die die Form von Partizipien haben (‘mit etw. ausgestattet’), unmittelbar von Substantiven abzuleiten, wenn kein entsprechendes Verb vorhanden ist, z. B. bebrillt, beherzt, beleibt. Dagegen ist die Zahl mit be- präfigierter Adjektive gering (s. ↗bequem, ↗bereit, ↗bieder). Bei Substantiven trägt in den älteren Sprachstufen die Vorsilbe den Ton und ist deshalb heute zu bei- diphthongiert (s. ↗Beispiel), so daß Substantive mit be- (z. B. Bedarf, Beschluß) ausschließlich auf präfigierte Verben zurückgehen. Durch Vokalausfall verdunkelte Präfixbildungen sind ↗bang, ↗bleiben und ↗binnen (s. d.).
Zitationshilfe
„be-“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/be->, abgerufen am 08.12.2019.

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