Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

beatmen

Grammatik Verb · beatmet, beatmete, hat beatmet
Aussprache 
Worttrennung be-at-men
Wortzerlegung be- atmen
Wortbildung  mit ›beatmen‹ als Erstglied: Beatmung
eWDG

Bedeutung

Medizin jmdn., jmds. Lunge beatmenjmds. Lunge (mit besonderen Apparaten) durch äußere mechanische Einwirkung entweder rhythmisch zusammenpressen oder rhythmisch mit Sauerstoff aufblähen
Beispiele:
einen Kranken während der Operation beatmen
einen Ertrunkenen, Verwundeten beatmen
eine Frühgeburt mit Sauerstoff beatmen
der Patient wurde künstlich beatmet
eine gut, schlecht beatmete Lunge

Typische Verbindungen zu ›beatmen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›beatmen‹.

Verwendungsbeispiele für ›beatmen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Vater versuchte noch verzweifelt, sein Kind zu beatmen – vergeblich. [Bild, 03.11.1999]
Die Ärzte erklärten sie für klinisch tot, beatmen sie künstlich. [Bild, 29.09.1997]
Ich versuchte, seinen Mund mit meinen Fingern zu öffnen und ihn zu beatmen. [Die Zeit, 24.09.2001, Nr. 39]
Es ist nicht unproblematisch, ein acht Tage altes, todkrankes Baby per Hand zu beatmen. [Süddeutsche Zeitung, 11.01.2003]
Sie liegt über einen Monat im Koma und wird künstlich beatmet. [Die Welt, 21.06.2001]
Zitationshilfe
„beatmen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/beatmen>.

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