beatmen

GrammatikVerb · beatmet, beatmete, hat beatmet
Aussprache
Worttrennungbe-at-men (computergeneriert)
Wortzerlegungbe-atmen
eWDG, 1967

Bedeutung

Medizin jmdn., jmds. Lunge beatmenjmds. Lunge (mit besonderen Apparaten) durch äußere mechanische Einwirkung entweder rhythmisch zusammenpressen oder rhythmisch mit Sauerstoff aufblähen
Beispiele:
einen Kranken während der Operation beatmen
einen Ertrunkenen, Verwundeten beatmen
eine Frühgeburt mit Sauerstoff beatmen
der Patient wurde künstlich beatmet
eine gut, schlecht beatmete Lunge

Typische Verbindungen zu ›beatmen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›beatmen‹.

Verwendungsbeispiele für ›beatmen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Vater versuchte noch verzweifelt, sein Kind zu beatmen - vergeblich.
Bild, 03.11.1999
Ich versuchte, seinen Mund mit meinen Fingern zu öffnen und ihn zu beatmen.
Die Zeit, 24.09.2001, Nr. 39
Sie war vollständig gelähmt, musste beatmet und künstlich ernährt werden.
Süddeutsche Zeitung, 20.02.2003
Er war wie jemand, der künstlich beatmet wird, abhängig von dieser Ventilation von Kommen und Gehen, von bekannten und immer wieder wechselnden Gesichtern.
Strauß, Botho: Der junge Mann, München: Hanser 1984, S. 387
Man kommt sogar auf den Gedanken, Otto mit Sauerstoff zu beatmen, leider aber nicht in Form einer wirksamen künstlichen Beatmung.
Killian, Hans: Auf Leben und Tod, München: Wilhelm Heyne Verlag 1976, S. 229
Zitationshilfe
„beatmen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/beatmen>, abgerufen am 07.04.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Beatlemähne
Beatle
beatifizieren
Beatifikation
Beatgruppe
Beatmung
Beatmungsanlage
Beatmungsgerät
Beatmungsmaschine
Beatmungsmaske