bebaubar

Grammatik Adjektiv · ohne Steigerung
Worttrennung be-bau-bar
Wortzerlegung bebauen1-bar
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

von Flächen   so, dass man dort ein Gebäude errichten kann und darf
Kollokationen:
als Adjektivattribut: eine bebaubare Fläche; ein bebaubares Grundstück; bebaubares Land
Beispiele:
Die Grundsteuer B, die auf bebaute und bebaubare Grundstücke erhoben wird, brachte den deutschen Kommunen 2017 knapp 14 Milliarden Euro ein, 13 Prozent der gesamten Steuereinnahmen. [Süddeutsche Zeitung, 24.08.2018]
Länder und Kommunen müssen Städte‑ und Regionalplanung betreiben, viel entschlossener als bisher. Bebaubare Flächen müssen schnell identifiziert und freigegeben werden. [Welt am Sonntag, 14.04.2019]
Reagiert werde mit der Bebauung der letzten innerstädtischen Brachen und der Entwicklung neuer Stadtquartiere auf der grünen Wiese. Inzwischen werden die letzten bebaubaren Landesflächen an die Wohnungsbaugesellschaften übertragen, für artenschutzrechtlichen Ausgleich stehen kaum noch Flächen zur Verfügung. [Süddeutsche Zeitung, 07.07.2017]
Die hohen Preise für Baugrundstücke hemmen den Neubau von günstigem Wohnraum in wachsenden Städten Deutschlands. […] Demnach gibt es in vielen Großstädten schlicht zu wenig bebaubare Flächen. [Der Spiegel, 24.04.2017 (online)]
Einige der Grundstücke werden in den Stadtbauplänen für zwei Stockwerke bebaubar, andere für mehrgeschossige Wohnhochhäuser als geeignet erklärt. [Der Spiegel, 26.11.1958]

letzte Änderung:

Typische Verbindungen zu ›bebaubar‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›bebaubar‹.

Zitationshilfe
„bebaubar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bebaubar#1>, abgerufen am 15.04.2021.

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bebaubar

Grammatik Adjektiv · ohne Steigerung
Aussprache [bəˈbaʊ̯baːɐ̯]
Worttrennung be-bau-bar
Wortzerlegung bebauen2-bar
DWDS-Vollartikel

Bedeutung

von Ackerland   von solcher Beschaffenheit, dass man dort Nutzpflanzen anbauen kann
Kollokationen:
als Adjektivattribut: bebaubarer Boden
Beispiele:
Das globale Geschäft rund um Saatgut und Pflanzenschutzmittel steht vor gewaltigen Umwälzungen. […] Laut Schätzungen wächst die Zahl der Menschen auf der Erde bis zum Jahr 2050 um rund drei auf zehn Milliarden – gleichzeitig schrumpft die bebaubare Fläche. [Die Welt, 07.09.2016]
Das Land [Rhodesien] war rohstoffreich und galt als »Kornkammer des südlichen Afrikas«. 4.000 weißen Farmern gehörten 70 Prozent des bebaubaren Ackerlandes. [Der Spiegel, 15.11.2017 (online)]
Mehr als 26.000 Nutztiere sollen der Uno zufolge weggeschwemmt worden sein, über 900 Hektaren bebaubares Land stünden unter Wasser. [Neue Zürcher Zeitung, 08.09.2016]
In Wirklichkeit liegen riesige Flächen bebaubaren Ackerlandes weltweit brach. [Karl Weiss, 09.05.2008, aufgerufen am 15.09.2018]
Recht Besitz von bebaubarem Ackerland, der zu Forstwirtschaften gehört, Ländereien bis zu fünf Dekar in besiedelten Gebieten sowie Gutshöfe bis zu fünf Dekar außerhalb von besiedelten Gebieten gelten nicht als bebaubares Land. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1946]]

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Typische Verbindungen zu ›bebaubar‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›bebaubar‹.

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„bebaubar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bebaubar#2>, abgerufen am 15.04.2021.

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