bebrüten

GrammatikVerb · bebrütet, bebrütete, hat bebrütet
Aussprache
Worttrennungbe-brü-ten
Wortzerlegungbe-brüten
Wortbildung mit ›bebrüten‹ als Erstglied: ↗Bebrütung

Bedeutungsübersicht+

  1. ...
    1. [bildlich] etw. durch regelmäßige Wärmeeinwirkung zur Reife entwickeln
    2. [salopp, übertragen] über etw. grübeln
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiele:
Eier bebrüten (= die Jungen durch Brüten zum Ausschlüpfen bringen)
die Glucke bebrütet die Eier
ein bebrütetes Vogelei
bildlich etw. durch regelmäßige Wärmeeinwirkung zur Reife entwickeln
Beispiel:
Bakterienkulturen, Nährböden bebrüten
salopp, übertragen über etw. grübeln
Beispiel:
sie haben die Sache lange bebrütet

Typische Verbindungen zu ›bebrüten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›bebrüten‹.

Verwendungsbeispiele für ›bebrüten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dann muss man sie zwei bis drei Tage bebrüten, damit das Virus wachsen kann.
Die Zeit, 25.01.2006, Nr. 04
Wenn ich zurückkomme, wollen wir den Fall noch einmal bebrüten.
Tucholsky, Kurt: Schloß Gripsholm. In: ders., Werke und Briefe, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1931], S. 2977
Weitere zwei Paare bebrüten derzeit noch jeweils ein Ei auf den selbstgebauten Lehmkegeln.
Die Welt, 12.08.2000
Er bebrütet entgegen seinem heimischen Vetter sein starkes Gelege selbst.
Dathe, Heinrich: Wegweiser durch den Tierpark, Berlin: OV 1976, S. 37
Die Ente sucht am Wasser ein dichtes Versteck, um dort ein Nest zu bauen, eine verhältnismäßig kleine Anzahl Eier zu legen und diese zu bebrüten.
Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 898
Zitationshilfe
„bebrüten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bebr%C3%BCten>, abgerufen am 07.04.2020.

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