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bebrüten

Grammatik Verb · bebrütet, bebrütete, hat bebrütet
Aussprache 
Worttrennung be-brü-ten
Wortzerlegung be- brüten
Wortbildung  mit ›bebrüten‹ als Erstglied: Bebrütung

Bedeutungsübersicht+

  1. ...
    1. [bildlich] etw. durch regelmäßige Wärmeeinwirkung zur Reife entwickeln
    2. [salopp, übertragen] über etw. grübeln
eWDG

Bedeutung

Beispiele:
Eier bebrüten (= die Jungen durch Brüten zum Ausschlüpfen bringen)
die Glucke bebrütet die Eier
ein bebrütetes Vogelei
bildlich etw. durch regelmäßige Wärmeeinwirkung zur Reife entwickeln
Beispiel:
Bakterienkulturen, Nährböden bebrüten
salopp, übertragen über etw. grübeln
Beispiel:
sie haben die Sache lange bebrütet

Typische Verbindungen zu ›bebrüten‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›bebrüten‹.

Verwendungsbeispiele für ›bebrüten‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn ich zurückkomme, wollen wir den Fall noch einmal bebrüten. [Tucholsky, Kurt: Schloß Gripsholm. In: ders., Werke und Briefe, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1931], S. 2977]
Dann muss man sie zwei bis drei Tage bebrüten, damit das Virus wachsen kann. [Die Zeit, 25.01.2006, Nr. 04]
Weitere zwei Paare bebrüten derzeit noch jeweils ein Ei auf den selbstgebauten Lehmkegeln. [Die Welt, 12.08.2000]
Dort aber werden Eier schlechter bebrütet, und aus den Eiern schlüpfen die Küken später oder gar nicht. [Die Welt, 03.04.2003]
Dort würden die Eier neun Tage im Brutkasten bebrütet, dann aufgeschlagen, gefriergetrocknet und anschließend gemahlen. [Süddeutsche Zeitung, 01.10.2003]
Zitationshilfe
„bebrüten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bebr%C3%BCten>.

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