bedachen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbe-da-chen
formal verwandt mitDach
Wortbildung mit ›bedachen‹ als Erstglied: ↗Bedachung  ·  mit ›bedachen‹ als Letztglied: ↗spitzbedacht
eWDG, 1967

Bedeutung

Handwerk
Beispiel:
ein Haus bedachen (= mit einem Dach versehen)
Grammatik: häufig im Part. Prät.
Beispiel:
auf dem Holzboden der bedachten Brücke [C. F. Meyer4,9]

Typische Verbindungen zu ›bedachen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Applaus Attribut Ausgleich Auszeichnung Außenwirkung Beifall Buhruf Diskretion Distanz Ehrung Eigenständigkeit Geschenk Harmonie Hohn Konsequenz Kopfschütteln Lob Ovation Pfiff Schimpfwort Schmähruf Spott Superlativ Testament Torsicherung Vorschußlorbeer Vorschußlorbeeren Vorteil Wohl mitbedachen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›bedachen‹.

Verwendungsbeispiele für ›bedachen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jetzt sind sie überwiegend darauf bedacht, ihre Haut zu retten.
Süddeutsche Zeitung, 18.12.2000
Doch ist er zugleich peinlich darauf bedacht, nicht zu hohe Erwartungen zu wecken.
Der Tagesspiegel, 28.08.2000
Und ständig muß der starke Mann darauf bedacht sein, seine Macht zu halten.
Bloch, Ernst: Das Prinzip Hoffnung Bd. 3, Berlin: Aufbau-Verl. 1956, S. 23
Vor allem ist man indes auf Entwicklung kontinuierlich arbeitender Verfahren bedacht gewesen.
Scheiber, Johannes: Chemie und Technologie der künstlichen Harze, Stuttgart: Wissenschaftl. Verl.-Ges. 1943, S. 158
Gern war er darauf bedacht, uns eine Freude zu machen.
Wagner, Siegfried: Erinnerungen. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1923], S. 21564
Zitationshilfe
„bedachen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bedachen>, abgerufen am 24.02.2020.

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