Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

bedripst

Alternative Schreibung bedrippst
Grammatik partizipiales Adjektiv
Nebenform landschaftlich bedrippt
Worttrennung be-dripst ● be-drippst ● be-drippt
eWDG

Bedeutung

salopp niedergeschlagen, kleinlaut, betreten
Beispiele:
ein bedripstes Gesicht machen
warum bist du so bedripst?
er ging bedripst weg

Verwendungsbeispiele für ›bedripst‹, ›bedrippst‹, ›bedrippt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nie zuvor stand die Bundesregierung so isoliert und so bedripst im selbsterzeugten Nebel. [Die Zeit, 22.05.1987, Nr. 22]
Bedripst wischte der Täufer über die von ihm getauften Tiere und forderte seine Freundin auf, die Teller zusammenzustellen. [Lenz, Siegfried: Heimatmuseum, Hamburg: Hoffmann und Campe 1978, S. 979]
Die Urnen, Buchsbäumchen und Hortensientöpfe stehen stramm wie vor einer Gruft; sogar der edle Hund auf den Stufen wirkt außerordentlich bedripst. [Die Zeit, 02.04.1998, Nr. 15]
Dann standen wir ziemlich bedripst herum. [Die Zeit, 14.10.1988, Nr. 42]
Zitationshilfe
„bedripst“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/bedripst>.

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