beeinflussen

Grammatik Verb · beeinflusst, beeinflusste, hat beeinflusst
Aussprache 
Worttrennung be-ein-flus-sen
Grundform Einfluss
Wortbildung  mit ›beeinflussen‹ als Erstglied: ↗beeinflussbar  ·  mit ›beeinflussen‹ als Letztglied: ↗mitbeeinflussen
eWDG

Bedeutung

Einfluss auf jmdn., etw. ausüben, auf jmdn., etw. (vorsätzlich) einwirken
Beispiele:
jmd. ist leicht, schwer, schnell zu beeinflussen
jmdn. in seinem Denken und Handeln positiv, nachhaltig, erzieherisch beeinflussen
jmds. Urteil, innere Überzeugung, Arbeit, Lebensweise beeinflussen
er ist durch schlechte Filme, durch philosophische Gegenansichten beeinflusst
der Schriftsteller war vom Expressionismus beeinflusst
der Schiedsrichter, die Jury darf sich von keiner Partei beeinflussen lassen
Wahlen mit Propagandareden beeinflussen
das Buch beeinflusste die Geisteshaltung einer ganzen Epoche

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich) auswirken (auf) · Auswirkungen haben · beeinflussen · ↗einwirken (auf) · ↗wirken (auf)  ●  Signalwirkung haben  fig., variabel
Synonymgruppe
beeinflussen · ↗beherrschen · ↗lenken · ↗manipulieren · ↗steuern · ↗verändern
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
(sich) einmischen · Einfluss nehmen · beeinflussen
Synonymgruppe
(jemanden) zu überzeugen versuchen · beeinflussen · ↗bewegen · ↗indoktrinieren · ↗überzeugen  ●  ↗(jemanden für etwas) einnehmen  ugs. · ↗(jemanden für etwas) erwärmen  ugs. · ↗persuadieren  geh.
Assoziationen
Synonymgruppe
Einfluss nehmen · beeinflussen (auch mit unlauteren Mitteln / auf unredliche Weise)  ●  ↗(etwas) manipulieren  negativ · an den Schrauben drehen  ugs., fig. · ↗drehen (an)  ugs., fig., negativ · ↗nachhelfen  ugs., fig. · seine Finger im Spiel haben  ugs., fig., negativ
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›beeinflussen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›beeinflussen‹.

Verwendungsbeispiele für ›beeinflussen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber wenn das Spiel vorbei ist, kann man ja nichts mehr beeinflussen.
Süddeutsche Zeitung, 23.04.2004
Wir fühlen uns einsam, aber unsere Arbeit beeinflusst das nicht.
Der Tagesspiegel, 14.06.2003
Nach anderer Interpretation ist der Wagen im N hergestellt worden, wobei die Ausstattung stilistisch keltisch beeinflußt wurde.
o. A.: Lexikon der Kunst - D. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 21165
W. trat früh als Dichter hervor, zuerst im Stil der älteren Schule, später von der Romantik beeinflußt.
Arvastson, A.: Wallin. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 41194
Wieweit die von der Religion beeinflußt ist, kann ich nicht sagen.
Tucholsky, Kurt: An Marierose Fuchs, 18.02.1930. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1930], S. 9796
Zitationshilfe
„beeinflussen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/beeinflussen>, abgerufen am 17.01.2021.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Beeinflussbarkeit
beeinflussbar
Beeindruckung
beeindrucken
Beeilung
Beeinflussung
beeinträchtigen
Beeinträchtigung
beelenden
Beelzebub