beeinträchtigen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbe-ein-träch-ti-gen
Wortbildung mit ›beeinträchtigen‹ als Erstglied: ↗Beeinträchtigung
eWDG, 1967

Bedeutung

auf jmdn., etw. hemmend einwirken
Beispiele:
jmdn. in seinem Handeln, Urteil, seiner Freiheit, Lebensführung, seinen Interessen, Entschlüssen beeinträchtigen
sich durch keine Gegenreden, Verleumdungen beeinträchtigen lassen
er ist, fühlt sich (durch die Prothese) stark, erheblich, in keiner Weise beeinträchtigt
Alkoholgenuss beeinträchtigt ein schnelles Reagieren
etw. verschlechtern, mindern
Beispiele:
nach der Krankheit war sein Sehvermögen beeinträchtigt
der Warenabsatz wurde durch die Konkurrenz beeinträchtigt
das Regenwetter konnte die gute Laune nicht beeinträchtigen
eine beeinträchtigende Wirkung haben

Thesaurus

Synonymgruppe
beeinträchtigen · ↗behindern · ↗erschweren · ↗verschärfen
Synonymgruppe
beeinträchtigen · ↗dämpfen (Freude) · in Mitleidenschaft ziehen · nicht ungetrübt (sein / bleiben) · verhalten ausfallen (Freude)  ●  (einen) Schatten werfen auf  fig. · auf die Stimmung drücken  fig. · ↗eintrüben (Freude, Zuversicht, Aussichten)  fig. · ↗überschatten  fig.

Typische Verbindungen zu ›beeinträchtigen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›beeinträchtigen‹.

Verwendungsbeispiele für ›beeinträchtigen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Andererseits kann die mangelnde Ausbildung vieler Gründer auch die Qualität der Leistungen beeinträchtigen.
Die Welt, 10.03.2005
Ich halte es für besonders wichtig, die natürliche Entwicklung nicht zu beeinträchtigen.
o. A.: Ein Ökologe greift die Naturschützer an. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 1999 [1998]
Offiziell blieben die Jesuiten als einfache Priester im Lande zwar zerstreut, aber in ihrer Tätigkeit kaum beeinträchtigt 8.
o. A.: Die Kirche in der Gegenwart. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1971], S. 15799
Das beeinträchtigt natürlich stark den Wert der sonst sorgsamen und nützlichen Arbeit.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1930, S. 934
Er kann aber auch eine Form in ihrer Schönheit gefährden, beeinträchtigen, beschweren: nicht jeder Schmuck paßt überall.
Popp, Joseph: Zur Einführung. In: Bräuer, Hasso (Hg.) Archiv des deutschen Alltagsdesigns, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1915], S. 246
Zitationshilfe
„beeinträchtigen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/beeintr%C3%A4chtigen>, abgerufen am 09.04.2020.

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