beeinträchtigen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung be-ein-träch-ti-gen
Wortbildung  mit ›beeinträchtigen‹ als Erstglied: Beeinträchtigung
eWDG

Bedeutung

auf jmdn., etw. hemmend einwirken
Beispiele:
jmdn. in seinem Handeln, Urteil, seiner Freiheit, Lebensführung, seinen Interessen, Entschlüssen beeinträchtigen
sich durch keine Gegenreden, Verleumdungen beeinträchtigen lassen
er ist, fühlt sich (durch die Prothese) stark, erheblich, in keiner Weise beeinträchtigt
Alkoholgenuss beeinträchtigt ein schnelles Reagieren
etw. verschlechtern, mindern
Beispiele:
nach der Krankheit war sein Sehvermögen beeinträchtigt
der Warenabsatz wurde durch die Konkurrenz beeinträchtigt
das Regenwetter konnte die gute Laune nicht beeinträchtigen
eine beeinträchtigende Wirkung haben

Thesaurus

Synonymgruppe
beeinträchtigen · behindern · erschweren · verschärfen
Synonymgruppe
beeinträchtigen · dämpfen (Freude) · in Mitleidenschaft ziehen · nicht ungetrübt (sein / bleiben) · verhalten ausfallen (Freude)  ●  (einen) Schatten werfen auf  fig. · auf die Stimmung drücken  fig. · eintrüben (Freude, Zuversicht, Aussichten)  fig. · überschatten  fig.
Synonymgruppe
(an etwas) zehren · anfällig machen · angreifbar machen · angreifen · schwächen  ●  beeinträchtigen  Hauptform

Typische Verbindungen zu ›beeinträchtigen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›beeinträchtigen‹.

Verwendungsbeispiele für ›beeinträchtigen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich halte es für besonders wichtig, die natürliche Entwicklung nicht zu beeinträchtigen. [o. A.: Ein Ökologe greift die Naturschützer an. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 1999 [1998]]
Sie beeinträchtigt in keiner Weise die Ausführung aller gegenwärtig in Kraft befindlichen Internationalen Verpflichtungen. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1956]]
Verletzt wurde niemand und auch die Produktion in den übrigen Werken sei nicht beeinträchtigt, hieß es. [Die Zeit, 02.08.2012 (online)]
Wir konnten nun nachweisen, dass Emotionen offensichtlich auch in der Lage sind, die Speicherung vorangegangener Informationen zu beeinträchtigen. [Die Zeit, 06.11.2003, Nr. 46]
Offiziell blieben die Jesuiten als einfache Priester im Lande zwar zerstreut, aber in ihrer Tätigkeit kaum beeinträchtigt 8. [o. A.: Die Kirche in der Gegenwart. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1971], S. 15799]
Zitationshilfe
„beeinträchtigen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/beeintr%C3%A4chtigen>.

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