befühlen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbe-füh-len (computergeneriert)
Grundformfühlen
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. anfühlen, über etw. prüfend hinstreichen
Beispiele:
weiches Leder, Papier, einen Stoff befühlen
jmds. Arme, Haare, Puls befühlen
ein Paket nach dem Inhalt befühlen
Sie befühlten die Pfeiler / Und begutachteten ihre Glätte [BrechtGedichte149]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Bauch Brust Finger Haar Muskel Münze Papier Stirn Stoff bestaunen betasten betrachten riechen streicheln vorsichtig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›befühlen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Neugierig befühlt er es, wiegt es in der Hand und versucht zu erraten, was es ist.
Süddeutsche Zeitung, 23.12.2000
Ferner dürfen Sie einmal in den Beutel hineingreifen und eine beliebige Anzahl von Münzen befühlen.
Die Zeit, 26.06.1970, Nr. 26
Er kleidet ihn soweit nötig aus und befühlt alles nach Brüchen.
Bauer, Josef Martin: So weit die Füße tragen, Frankfurt a.M: Fischer 1960 [1955], S. 63
Sie sah mich ängstlich an, kam vorsichtig näher und befühlte mich.
Bischoff, Charitas: Bilder aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1912], S. 21531
Und die Mutter deines Vaters lachte, steckte ihm den Finger in den Mund, befühlte den Zahn und sagte: So, jetzt feiern wir ein Fest.
Hilsenrath, Edgar: Das Märchen vom letzten Gedanken, München: Piper 1989, S. 210
Zitationshilfe
„befühlen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/befühlen>, abgerufen am 21.08.2018.

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