befürworten

GrammatikVerb · befürwortete, hat befürwortet
Aussprache
Worttrennungbe-für-wor-ten (computergeneriert)
GrundformFürwort
Wortbildung mit ›befürworten‹ als Erstglied: ↗Befürworter · ↗Befürwortung
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. durch Fürsprache empfehlen
Beispiele:
einen Antrag befürworten
eine Beförderung, die Ernennung befürworten
diese Politik konnte er nicht befürworten (= gutheißen)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

befürworten Vb. ‘wohlwollend unterstützen, empfehlen’. Bildung des 19. Jhs. zu heute unüblichem Fürwort ‘das für jmdn. eingelegte gute Wort’ (17. Jh.), das wie gleichbed. Fürspruch von heute gültigem Fürsprache abgelöst wird.

Thesaurus

Synonymgruppe
(ein) gutes Wort einlegen (für) · (sich) aussprechen für · (sich) einsetzen (für) · (sich) engagieren (für) · Schützenhilfe leisten · ↗anpreisen · befürworten · dafür sein · ↗eintreten (für) · ↗empfehlen · ↗sekundieren · ↗unterstützen  ●  (sich) aus dem Fenster hängen (für)  fig.
Assoziationen
Synonymgruppe
(sich) aussprechen für · befürworten · ↗begrüßen · ↗beistimmen · ↗billigen · für richtig halten · ↗gutheißen · ↗zustimmen  ●  ↗absegnen  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abschaffung Antrag Aufhebung Aufnahme Ausbau Ausweitung Beitritt EU-Beitritt Einführung Einsatz Fortsetzung Fusion Kandidatur Mehrheit Schaffung Stärkung Todesstrafe Umfrage Verbot Vorhaben Zusammenschluß ausdrücklich dagegen einstimmig grundsätzlich hingegen mehrheitlich nachdrücklich prinzipiell zwar

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›befürworten‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir befürworten eine Gliederung der Stadt, in der sich die Bürger wiederfinden.
Die Welt, 12.01.2005
Zudem befürwortete das Kabinett einen besseren Schutz vor sexuellen Übergriffen durch Therapeuten.
Süddeutsche Zeitung, 23.08.1995
Nicht weniger als 76 v. H. befürworteten ausdrücklich das derzeitige System.
Giersch, Herbert: Allgemeine Wirtschaftspolitik, Wiesbaden: Gabler 1960, S. 209
Ein weiteres Ansteigen des Verbrauches ist im Interesse der Volksgesundheit nicht zu befürworten.
Grahneis, Heinz u. Horn, Karlwilhelm (Hg.), Taschenbuch der Hygiene, Berlin: Verlag Volk u. Gesundheit 1972 [1967], S. 629
Also bestreiten Sie, jemals für Juden ein Sonderarbeitsverfahren befürwortet zu haben?
o. A.: Einhundertzweiundvierzigster Tag. Donnerstag, 30. Mai 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 30245
Zitationshilfe
„befürworten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/befürworten>, abgerufen am 15.10.2019.

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