befeinden

GrammatikVerb · befeindet, befeindete, hat befeindet
Aussprache
Worttrennungbe-fein-den
GrundformFeind
Wortbildung mit ›befeinden‹ als Erstglied: ↗Befeindung
eWDG, 1967

Bedeutung

jmdn., etw., sich bekämpfen
Beispiele:
die gegnerischen Parteien befeindeten einander
ein Land, eine Weltanschauung befeinden

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Leute, die auf der Erde kriminell waren, leben dort einträchtig und friedlich, nur von den Elementen befeindet, mit solchen, die sich politisch unliebsam gemacht hatten.
Die Zeit, 24.01.1955, Nr. 04
Dieser eröffnet die Reihe der sinfonischen Tondichtungen, mit denen sich Strauss an die Spitze des Schaffens seiner Generation stellte, heftig befeindet und stürmisch gefeiert.
Pfannkuch, Wilhelm u. Schuh, Willi: Strauss. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1965], S. 24801
Er befeindet, im Trieb über allen Trieben, den stärksten Widersacher auf dem Weg zum liebenden, vergebenden, bergenden Erlöser.
Die Zeit, 29.11.1963, Nr. 48
Das Hauptwerk solcher Glasbaukunst aber ist die zunächst heftig befeindete und seither längst belobigte Pyramide I.M. Peis im Hof des Louvre.
Der Tagesspiegel, 01.04.1997
Zitationshilfe
„befeinden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/befeinden>, abgerufen am 06.12.2019.

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