befingern

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbe-fin-gern (computergeneriert)
Grundformfingern
eWDG, 1967

Bedeutung

salopp etw., jmdn. betasten
Beispiele:
ein Geldstück, den Schlüssel befingern
bei der Leibesvisitation wurde er genau befingert (= abgetastet)

Thesaurus

Synonymgruppe
betasten  ●  befingern  ugs. · ↗begrabschen  ugs. · ↗begrapschen  ugs. · ↗betatschen  ugs.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Mann hob ihren knöchellangen Rock und versuchte, sie zu befingern.
Süddeutsche Zeitung, 10.08.1999
Er betatschte mich, machte mir dann die Hose auf und befingerte mich.
Bild, 10.11.2001
Intensiv befingert er den Bauch und stellt alsbald zwei verräterische Knötchen fest.
Die Zeit, 03.03.1986, Nr. 09
Doch zuvor möchte er dieses Brot, diesen Strom, diese Kraft befingern, "begreifen", definieren, einordnen in die Schubladen seines immer noch geltenden mechanistisch-materialistischen Systems.
Buchinger, Otto: Das Heilfasten und seine Hilfsmethoden als biologischer Weg, Stuttgart: Hippokrates-Verl. 1982 [1935], S. 113
Er bückte sich und befingerte die abgebrochenen Blüten und Knospen.
Düffel, John von: Vom Wasser, München: dtv 2006, S. 107
Zitationshilfe
„befingern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/befingern>, abgerufen am 17.11.2018.

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