Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

befugen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung be-fu-gen
Wortbildung  mit ›befugen‹ als Erstglied: Befugnis  ·  mit ›befugen‹ als Grundform: befugt
eWDG

Bedeutung

jmdn. zu etw. befugenjmdn. zu etw. ermächtigen, berechtigen
Beispiele:
was befugte dich dazu?
der befugte Polizist, Richter
zu etw. befugt sein
Beispiele:
er ist befugt, eine Unterschrift zu geben, den Vertrag abzuschließen
der Bahnbeamte ist befugt, über die Gleisanlage zu gehen
das Ministerium ist befugt, Gesetze zu erlassen
wer den Tatbestand nicht kennt, ist nicht befugt zu richten
zu diesen Maßnahmen ist er nicht befugt
jmd. hält sich für befugt, etwas zu veranlassen

Typische Verbindungen zu ›befugen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›befugen‹.

Verwendungsbeispiele für ›befugen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Also ist er, nach so ausführlicher Begründung, auch befugt, übereifrigen Gärtnern Rat zu erteilen. [Katz, Richard: Übern Gartenhag, München u. Zürich: Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf. 1965, S. 187]
Kim ist wie kein anderer befugt, die undemokratischen Traditionen seines Landes zu kritisieren. [Die Zeit, 23.04.1998, Nr. 18]
Jetzt sind sie alle befugt, diese Interessen auf Kosten der anderen geltend zu machen. [o. A.: WARUM DIESER MANN KEINEN RESPEKT VERDIENT. In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1989]]
Der Bund sei nicht befugt, eine solche Regelung zu treffen. [Die Zeit, 31.01.2011, Nr. 05]
Sind sie überhaupt befugt, im Namen des Autors zu sprechen? [Die Zeit, 05.02.2007, Nr. 07]
Zitationshilfe
„befugen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/befugen>.

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