befummeln

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbe-fum-meln
eWDG, 1967

Bedeutung

salopp sich an etw., jmdm. zu schaffen machen
Beispiele:
sie befummelt ihre Fingernägel, Kleider
er wird es so lange befummeln, bis es wieder in Ordnung ist
sie hat die Kinder so richtig befummelt (= versorgt)
etw. geschickt anpacken, erledigen
Beispiel:
die Sache werden wir schon befummeln!

Thesaurus

Synonymgruppe
betasten  ●  ↗befingern  ugs. · befummeln  ugs. · ↗begrabschen  ugs. · ↗begrapschen  ugs. · ↗betatschen  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›befummeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›befummeln‹.

Verwendungsbeispiele für ›befummeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dann zwang er die Frauen, sich nackt auszuziehen, befummelte seine Opfer.
Bild, 16.01.2002
Ich brauche auch nicht ständig perfekt befummelt und umsorgt zu werden.
Süddeutsche Zeitung, 02.11.1999
Eine Stunde dauert die Fahrt, eine Stunde lang beantwortet sie Fragen, eine Stunde lang befummelt sie ihr Handy.
Die Welt, 14.09.2005
Sie drängen sich in Ecken, sie befummeln sich und versinken in höllischer, abgrundtiefer Leidenschaft.
Die Zeit, 24.11.1978, Nr. 48
Sie befummelte den Stoff wie die Marktfrau am Wäschestand hinterm Bahnhof Wilmersdorf.
Knef, Hildegard: Der geschenkte Gaul, Berlin: Ullstein 1999 [1970], S. 210
Zitationshilfe
„befummeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/befummeln>, abgerufen am 09.04.2020.

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