begaben

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbe-ga-ben (computergeneriert)
Wortbildung mit ›begaben‹ als Grundform: ↗begabt
eWDG, 1967

Bedeutung

veraltend jmdn. mit etw. beschenken, bedenken
Beispiele:
jmdn. mit Gütern begaben
daß er ... mit einem Stipendium begabt wurde [HeyseI 4,4]
übertragen
Beispiel:
Du hast wohl Schulden? Das begabt einen mitunter mit solcher wilden Strebsamkeit [H. Mann8,389]
gehoben mit etw. begabt seinmit etw. versehen, ausgestattet sein
Beispiele:
der Mensch ist mit Vernunft, Verstand begabt
sie ist mit außergewöhnlicher Schönheit, Phantasie begabt
spöttischer ist nicht gerade mit Scharfsinn begabt
die von Berufs wegen mit einem ganz außerordentlichen Feingefühl für solche Dinge begabt sind [KafkaSchloß346]

Typische Verbindungen zu ›begaben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›begaben‹.

Verwendungsbeispiele für ›begaben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie begaben sich auf die Spuren von 84 ungewöhnlichen Frauen.
Die Welt, 25.03.2006
Auch wir begaben uns einmal auf die Suche nach dem Gral.
Die Zeit, 30.09.2002, Nr. 39
Die Spieler begaben sich zu dem jeweiligen Ort des Spiels.
Mann, O.: Theater. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 5854
Dennoch begaben sich zwischen uns jetzt manchmal sehr merkwürdige Dinge.
Le Fort, Gertrud von: Das Schweißtuch der Veronika, Frankfurt a. M.: Fischer 1959 [1928], S. 78
Endlich begaben sich die Herren auf das Gebiet der Philosophie und Religion.
Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054
Zitationshilfe
„begaben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/begaben>, abgerufen am 05.04.2020.

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