begaffen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbe-gaf-fen
eWDG, 1967

Bedeutung

salopp, abwertend jmdn., etw. angaffen, anstarren
Beispiele:
die Leute begafften ihn wie ein Wundertier
sie wurde wegen ihres Aussehens ständig begafft
Franz ... begafft die Bilder von oben und unten [DöblinAlexanderpl.68]

Typische Verbindungen zu ›begaffen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›begaffen‹.

Verwendungsbeispiele für ›begaffen‹

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Und es gibt etwas zu sehen, etwas zu begaffen, etwas zu bestaunen!
Tucholsky, Kurt: Die Geschäftsreisenden. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1922]
Als sie im Dunkeln tanzt, wird sie von 100 Kameras begafft.
Die Welt, 23.05.2000
Junge Männer lehnten biertrinkend am Tresen und begafften die beiden Frauen.
Jentzsch, Kerstin: Ankunft der Pandora, München: Heyne 1997 [1996], S. 277
In den Städten, durch die wir zögen, würde uns eine müßige, schlaffe, durch den Tritt unserer Füße entmoralisierte Menschenmenge begaffen.
Walser, Robert: Jakob von Gunten, Zürich: Suhrkamp 1973 [1909], S. 127
Sie begafften nur den Klon von Iris Sellin, verglichen sie und mich.
Kerner, Charlotte: Blueprint Blaupause, Weinheim: Beltz & Gelberg 1999, S. 108
Zitationshilfe
„begaffen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/begaffen>, abgerufen am 02.04.2020.

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