Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

begaffen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung be-gaf-fen
eWDG

Bedeutung

salopp, abwertend jmdn., etw. angaffen, anstarren
Beispiele:
die Leute begafften ihn wie ein Wundertier
sie wurde wegen ihres Aussehens ständig begafft
Franz … begafft die Bilder von oben und unten [ DöblinAlexanderpl.68]

Typische Verbindungen zu ›begaffen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›begaffen‹.

Verwendungsbeispiele für ›begaffen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und es gibt etwas zu sehen, etwas zu begaffen, etwas zu bestaunen! [Tucholsky, Kurt: Die Geschäftsreisenden. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1922]]
Als sie im Dunkeln tanzt, wird sie von 100 Kameras begafft. [Die Welt, 23.05.2000]
Unsicher begaffen sie etwas, was es nicht gibt, tasten halb blind nach einem nichtexistenten Mittelpunkt. [Süddeutsche Zeitung, 07.12.2002]
Kinder mit Waffen, sie fassen uns an, begaffen uns wie Affen im Zoo. [Bild, 20.05.2000]
Ich verabscheue es, andere Leute zu begaffen oder begafft zu werden. [Die Zeit, 04.05.2009, Nr. 18]
Zitationshilfe
„begaffen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/begaffen>.

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