Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

begeifern

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung be-gei-fern
Wortzerlegung be- geifern
eWDG

Bedeutung

abwertend jmdn., etw. verleumden, schmähen, beschimpfen
Beispiele:
jmdn. gehässig, mit giftiger Zunge, mit giftigem Hohn begeifern
jmds. Ehre begeifern
wie sie [meine Familie] geschmäht und begeifert worden war [ R. BartschGeliebt592]

Verwendungsbeispiele für ›begeifern‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er ist seinen eigenen Weg gegangen, begeifert, aber von vielen respektiert und bewundert. [Der Spiegel, 18.04.1983]
Man säuft, man hurt, man begeifert sich mit rüden Redensarten. [Die Zeit, 18.12.1964, Nr. 51]
Es ist das Schicksal der Seher, daß die Menge sie nicht erkennt und sie begeifert. [Die Zeit, 27.11.1947, Nr. 48]
Wer der ehrlichen Auffassung ist, irgendein Mann sei zum Beispiel als niedersächsischer Kultusminister ungeeignet, „begeifert“ doch damit mit die deutschen Kultusminister. [Die Zeit, 27.06.1957, Nr. 26]
Zitationshilfe
„begeifern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/begeifern>.

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