begossen

Grammatikpartizipiales Adjektiv
Aussprache
Worttrennungbe-gos-sen (computergeneriert)
Grundformbegießen
eWDG, 1967

Bedeutung

salopp
Beispiele:
er stand da wie ein begossener Pudel, Hund (= war niedergedrückt, beschämt)
sie ging (wie) begossen ab

Typische Verbindungen
computergeneriert

Alkohol Beet Benzin Bier Blume Braten Butter Champagner Flüssigkeit Glas Gärtner Jubiläum Kneipe Kölsch Milch Olivenöl Pflanze Rotwein Sekt Soße Triumph Wasser Wein Wodka anzünden bestreuen düngen ordentlich zünftig Öl

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›begossen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Von soviel Devotion durchnässt, stehen am Ende beide reichlich begossen da.
Süddeutsche Zeitung, 10.10.2001
Begieß ihnen die Nase, und sie beißen dir den Kopf ab.
Der Spiegel, 18.11.1985
Auf eine sehr heiße Platte geben und mit zerlassener Butter begießen.
o. A.: Wir kochen gut, Leipzig: Verl. für d. Frau 1968 [1963], S. 62
Wir schlenderten jetzt zusammen herum und möchten so gern mit Wein unseren Sieg begießen.
Alexander Granach, Da geht ein Mensch: Leck: btb Verlag 2007, S. 292
Und am Ende hatten sich der Baron und die Musikanten gründlich die Nase begossen.
Winckler, Josef: Der tolle Bomberg, Rudolstadt: Greifenverl. [1956] [1922], S. 99
Zitationshilfe
„begossen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/begossen>, abgerufen am 22.08.2019.

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