begründet

Grammatik partizipiales Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung be-grün-det
Grundform begründen
Wortbildung  mit ›begründet‹ als Erstglied: ↗Begründetheit
eWDG, 1967

Bedeutung

berechtigt
entsprechend der Bedeutung von begründen (3)
Beispiele:
eine begründete Hoffnung, Angst, Abneigung
ein begründeter Optimismus
begründete Beschwerden

Thesaurus

Synonymgruppe
ausgereift · begründet · fundiert · ↗gerechtfertigt · ↗solide · substantiiert · untermauert
Assoziationen
Antonyme
  • begründet

Typische Verbindungen zu ›begründet‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›begründet‹.

Verwendungsbeispiele für ›begründet‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es werden von ihnen aber keine moralisch begründeten Opfer gegen die eigenen materiellen Interessen verlangt.
Die Zeit, 14.03.1975, Nr. 12
Andererseits kann er sich aber auch durchaus mit einer rational begründeten Haltung verbinden.
Fetscher, I.: Materialismus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 11386
Dem kleineren Adel sieht er ein begründetes Fernbleiben vom Hof gelegentlich nach.
Elias, Norbert: Über den Prozeß der Zivilisation - Soziogenetische und psychogenetische Untersuchungen Bd. 2, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1992 [1939], S. 267
Und doch ist nach meiner gut begründeten Überzeugung beides wahr.
Freud, Sigmund: Die Traumdeutung, Leipzig u. a.: Deuticke 1914 [1900], S. 314
Noch im laufenden Jahr solle ein fachlich begründeter Antrag gestellt werden.
Die Welt, 24.04.2002
Zitationshilfe
„begründet“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/begr%C3%BCndet>, abgerufen am 27.09.2020.

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