Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

begrabbeln

Grammatik Verb · begrabbelt, begrabbelte, hat begrabbelt
Worttrennung be-grab-beln
Wortzerlegung be- grabbeln
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

umgangssprachlich begrapschen

Verwendungsbeispiele für ›begrabbeln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jeder darf mal, jeder kann, und alles darf gerne begrabbelt werden. [Süddeutsche Zeitung, 08.04.1998]
Alles darf angefaßt, begrabbelt, auch auseinandergenommen, zerlegt und kaputtgemacht werden. [konkret, 1983]
Sonst kämen sie alle und würden mit ihren Leberkäsefingern seine Schmuckstücke begrabbeln. [Die Zeit, 03.11.2008, Nr. 44]
Doch bei der anschließenden Party drehen die Jungs ab, kippen erste harte Drinks im Minutentakt, begrabbeln dann die weiblichen Fans. [Bild, 26.11.2005]
Der Gebetsruf der Muslime schallt von nebenan herüber, und Touristen begrabbeln neugierig die Schreine. [Süddeutsche Zeitung, 03.04.1999]
Zitationshilfe
„begrabbeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/begrabbeln>.

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