begucken

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbe-gu-cken
Wortzerlegungbe-gucken
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich jmdn., sich, etw. betrachten
Beispiele:
den Fremden misstrauisch, genau, neugierig begucken
lass dich mal begucken!
sich im Spiegel begucken
Bilder begucken
etw. von allen Seiten begucken

Typische Verbindungen zu ›begucken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›begucken‹.

Verwendungsbeispiele für ›begucken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Kann man sich - als Frau - ja mal so richtig begucken, nicht wahr?
Süddeutsche Zeitung, 09.08.1996
Eine halbe Stunde lang beguckten Sie die Gäste und uns.
Die Zeit, 09.06.1978, Nr. 24
Sie hat vor acht Tagen schon alles beguckt und bestaunt.
Brief von Irene G. an Ernst G. vom 17.03.1941, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Nun konnte ich meinen Sohn zum ersten Mal von allen Seiten begucken.
Schmidt-Rogge, Carl H.: Dein Kind – Dein Partner, München: List 1973 [1969], S. 65
Man dreht einen Gegenstand um, beguckt ihn von allen Seiten, stellt ihn auf den Kopf - jedesmal sieht er anders aus.
Reventlow, Franziska Gräfin zu: Von Paul zu Pedro. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1912], S. 10969
Zitationshilfe
„begucken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/begucken>, abgerufen am 02.04.2020.

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