Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

behaben

Grammatik Verb
Worttrennung be-ha-ben
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

sich in bestimmter Weise aufführen, verhalten
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

behäbig · behaben · Behäbigkeit
behäbig Adj. ‘stattlich, wohlbeleibt und phlegmatisch, geruhsam, ruhige Behaglichkeit liebend’ (Anfang 19. Jh.), zuvor ‘wohlhabend’ (Goethe; so noch schweiz.), ‘bewahrend, festhaltend’ (15. Jh.), abgeleitet von (heute nicht mehr gebräuchlichem) behaben Vb. ‘be-, fest-, ent-, zurückhalten, gewähren’, ahd. bihabēn (8. Jh.), mhd. behaben. Zur Herleitung s. haben. Vgl. auch von Habe ‘Besitz’ (s. d.) abgeleitetes nhd. (älter) habig, häbig ‘habend, besitzend, wohlhabend, sparsam’, mhd. habec, hebec. Die Entwicklung zu ‘geruhsam’ vollzieht sich zuerst beim Substantiv Behäbigkeit f. ‘Behaglichkeit, Geruhsamkeit’ (Goethe, Anfang 19. Jh.).
Zitationshilfe
„behaben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/behaben>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
behaaren
begütigen
begütert
begünstigt
begünstigen
behacken
behaften
behaftet
behagen
behaglich