Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

behauen

Grammatik Verb · behaut, behaute, hat behauen
Aussprache 
Worttrennung be-hau-en
Wortzerlegung be- hauen
Wortbildung  mit ›behauen‹ als Erstglied: Behauung  ·  mit ›behauen‹ als Letztglied: unbehauen · zubehauen
eWDG

Bedeutung

etw. durch Hauen bearbeiten
Beispiele:
Stein, Holz behauen
einen Balken mit der Axt, einen Felsblock mit Hammer und Meißel behauen
[auf dem Holzplatz] wo Klötze rechteckig behauen und versandbereit aufgestapelt werden [ MusilMann876]
Grammatik: oft im Partizip II
Beispiele:
roh behauene Natursteine
frisch, glatt behauene Quader, Bruchsteine
eine sorgfältig, kunstvoll behauene Marmorsäule

Thesaurus

Synonymgruppe
bearbeiten · behauen · hauen

Typische Verbindungen zu ›behauen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›behauen‹.

Verwendungsbeispiele für ›behauen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seit zwölf Jahren behauen sie hier Steine für den neuen Tempel. [Süddeutsche Zeitung, 05.12.2002]
Der behauene Stein trotzt den Elementen und dem Zahn der Zeit. [Süddeutsche Zeitung, 26.05.2001]
Vor allem aber ist sie markant markiert mit einem grob behauenen, hohen Stein. [Der Tagesspiegel, 14.05.2001]
Die Steine werden, soweit sie noch nicht die passende Form haben, mit dem Hammer roh behauen und dann roh zusammengesetzt. [Schacht, Wilhelm: Der Steingarten und seine Welt, Ludwigsburg: Ulmer 1953, S. 19]
Nun hat er eigens einen Handwerker kommen lassen, der uns dort aufschließt und einen großen rechteckigen makellos behauenen weißen Block vor uns aufrichtet. [Die Welt, 20.04.2000]
Zitationshilfe
„behauen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/behauen>.

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