beimengen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungbei-men-gen
Wortzerlegungbei-mengen
eWDG, 1967

Bedeutung

zu einer Sache etw. dazumengen, einer Sache etw. beimischen
Beispiele:
dem Weizenmehl Roggenmehl, dem Futter Schrot, dem Sand Zement beimengen
dem Sauerstoff sind verschiedene andere Gase beigemengt
übertragen
Beispiel:
es mochten ihr [seiner Lehre] falsche, verfälschende Bestandstücke beigemengt sein, die ihre Reinheit beeinträchtigten [BrodTycho Brahe365]

Typische Verbindungen zu ›beimengen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›beimengen‹.

Verwendungsbeispiele für ›beimengen‹

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Die Company hat es immer verstanden, vom ersten Jahr an, dem Soft Drink das Image beizumengen, das es brauchte, um gekauft und getrunken zu werden.
Die Zeit, 11.04.1986, Nr. 16
Öl wird getrennt getankt und dem Kraftstoff "im Vorbeifließen" beigemengt.
Dillenburger, Helmut: Das praktische Autobuch, Gütersloh: Bertelsmann 1965 [1957], S. 200
Ich habe von eher düsteren Sachen geredet, und Sie werden vielleicht finden, daß ich dem freudenreichen Tag zu schattige Farben beigemengt hätte.
Süddeutsche Zeitung, 09.11.2001
Damit der Schneezement bei der Lagerung nicht feucht und klumpig wird, ist ihm ein Bindemittel beigemengt.
o. A. [sr]: Schneezement. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1976]
Immer mehr wuchs diese Stimmung, der auch zärtliche Regungen beigemengt waren, an.
Musil, Robert: Die Verwirrungen des Zöglings Törleß, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1983 [1906], S. 84
Zitationshilfe
„beimengen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/beimengen>, abgerufen am 05.04.2020.

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